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Bücher

  • Uwe Timm: Der Freund und der Fremde

    Uwe Timm: Der Freund und der Fremde
    Es geht nicht nur um den 1967 bei der Anti-Schah-Demonstration erschossenen Benno Ohnesorg, der ein Freund des Autors war. Es geht um das Gefühl einer Generation, den Gründen für die Suche nach nicht nur literarischer Befreiung. Uwe Timm hat bei uns 1995 noch in der Hersbrucker Werkstatt aus "Die Entdeckung der Curyywurst" gelesen und seitdem mögen wir ihn einfach. Seine Sprache, sein Denken und den Menschen. Das Weblog Perlentaucher hat ausführliche Rezensionen gesammelt

  • Heinz und Karl Heinlein, Dres. Andreas und Claudia Hemp, Dr. Rainer Schöller, Michael Scholz, Gerhard Schütz, Rainer Wölfel: "Hutanger Natur und Kulturerbe mit Zukunft"

    Hutanger_1

    Dieses Buch muss die Pflichtlektüre für die Bewohner der Hersbrucker Alb werden. 20 Jahre mühsame, aufreibende, engagierte und vor allem erfolgreiche Arbeit für die Lebensqualität in der Hersbrucker Alb sind ehrlich, historisch und wissenschaftlich dokumentiert. Aber das wichtigste: Zukunftspläne werden vorgestellt, die so naheliegend und logisch sind, dass man sich wundern muss, warum noch nicht alle an deren Umsetzung arbeiten. Theatralische Besprechung im Weblogbeitrag mit allen Links, zu kaufen in der Buchhandlung Lösch oder im Pfeiffer-Verlag.
  • Verlag für moderne Kunst Nürnberg: "Fußball:Kunst"

    Fussball_kuns

    Selbst für Leute, die Fußball nicht mögen ist dieser 52-seitige Kalender eine echte Freude, nicht nur wegen der Fotos, Cartoons und Bilder, sondern vor allem wegen des Vorworts und der Sprüche. Alle Infos im Weblogbeitrag
  • Stefan Münz: Professionelle Websites - Programmierung, Design und Administration von Websiten

    Ein Urvater des webdesigns hat auf knapp 1000 Seiten den aktuellen Rundumschlag über die websites gewagt und war erfolgreich. Die wichtigsten Werkzeuge und Tipps für moderne Firmenauftritte sind dort nachzulesen. Hoffentlich können wir das bald umsetzen. Die Website zum Buch

  • Kurt Albert: Fight Gravity

    Fight_gravity_buch_1Für Kletterer ein absolutes Muss, es ist in diesem Beitrag beschrieben, auch die Bezugs möglichkeiten. Ein Blogger aus der Kletterszene schrieb das dazu.

  • Robert Harris: Pompeji

    Robert Harris: Pompeji
    Umweltpolitisch, technisch und geologisch interessante Intrige und Naturkatastrophe aus dem Jahr 79. n. Christus, empfohlen - 200 Tage vor Weihnachten - von Bernd Steisslinger, Dekra Umwelt GmbH.

  • Anthony Bourdain: Ein Küchenchef reist um die Welt

    Anthony Bourdain: Ein Küchenchef reist um die Welt
    Wer (berufsbedingt?) "Geständnisse eines Küchenchefs" gelesen hat, will natürlich auch Anthonys Reise miterleben, aber da ist was anders: ein ganzes Kamerateam nimmt das Feeling von Abenteuer schon gewaltig zurück. Trotzdem ist das Buch nicht zuletzt wegen der (nicht ganz neuen) Erkenntnis lesenswert, dass das perfekte Essen durchaus aus dem Sternerestaurant, in passender Stimmung aber auch aus der Bauernkneipe oder sogar völlig versalzen von der neuen Freundin stammen könnte.

  • Oekom Verlag und Unternehmensgrün: Zukunftsfähige Unternehmen

    Oekom Verlag und Unternehmensgrün: Zukunftsfähige Unternehmen
    Gute Zusammenfassung von Nachhaltigkeitskriterien mit besonderem Focus auf der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Es ist auch eine Seite über die Möbelmacher drin, aber das Buch lohnt sich trotzdem, bzw. wegen der vielen Ideen der anderen vorgestellten Unternehmen. Beim Verlag direkt bestellen: http://www.oekom.de/verlag/german/books/zuk-unternehmen.htm wir haben glaube ich auch noch zwei ...

  • Ralf Birke und Klaus Karl-Kraus: "Der Berg - Das Phänomen Erlanger Bergkirchweih
    Das Buch zum 250. Geburtstag der Erlanger Bergkirchweih. Großformat, Festeinband, 184 Seiten, über 250 Bilder. ISBN-Nr. 3-9806982-9-7 Erhältlich im örtlichen Buchhandel oder direkt beim Verlag bestellen@edition-spielbein.de zum Preis von EUR 24,90 inklusive Mehrwertsteuer. Wunderschöne Bilder von Mile Cindric und einfühlsame Texte von Ralf Birke (Des hädd I fei echd ned dacht, dass der des asu goud ko- Anm. d. Red)
  • Werner Gaede: Abweichen von der Norm

    Werner Gaede: Abweichen von der Norm
    Unglaublich ausführlicher und inspirierender Wälzer im Großformat - 750 Seiten! Wer wie wir seine eigene Werbung nicht merh sehen kann, sollte sich hier Anregungen holen. Jede Seite ist ihr Geld wert. Mehr dazu: http://www.methode.de/bu/dmb/tigaed2.htm

  • Hans-Georg Häusel: Brain Script

    Hans-Georg Häusel: Brain Script
    Geniale Pflichtlektüre für alle, die mit Kaufen, Verkaufen oder anderen Entscheidungen zu tun haben. Sogar geeignet um eigene Entscheidungen nachträglich verstehen zu können. Hirnforschung auf lesbaren Niveau.

  • PETER, Jr. JIRMANN: Xpose

    PETER, Jr. JIRMANN: Xpose
    Viele Bilder sind mit unserem Licht, unseren Möbeln und Hintergründen fotografiert worden, klar dass das Buch toll ist. Siehe auch Artikel im Weblog: http://nachhaltigkeit.blogs.com/nachhaltig/2005/04/peter_jirmann_j.html

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28. Januar 08

Thermoholz in aller Munde - Bericht über die IMM in Pegnitz Zeitung erschienen

von Nina Schoproni

PegnitzzeitungmbelmesseprIn der Pegnitz Zeitung ist, unter der Rubrik Schöner Wohnen, ein Bericht von herwig Danzer über die IMM, die Internationale Möbelmesse in Köln, erschienen. Der Originaltext war leider zu lang und wurde von der Redaktion des Fahner Verlags einvernehmlich ein wenig gekürzt - aber Zitat herwig: "wie gut, wenn man ein weblog hat". (Immerhin war das das deutlich besser als bei der Hersbrucker Zeitung, die mal wieder weder den Autor erwähnt, noch beim Bild anständig die Quelle belegt hat).

Den vollständigen Text können Sie hier lesen:


Massivholzmöbel in aller Munde

Die Euphorie für dunkle Nussbaumhölzer ist noch in vollem Gange, da zeigt der industrielle Hersteller von Massivholzmöbeln, die Firma Göhring, auf der Möbelmesse in Köln ihre Möbel aus dunklem "Buchen-Thermoholz." Göhring war vor dem Einstieg in die Möbelfertigung ein Hersteller für Polstermöbelgestelle, die traditionell aus Buche gefertigt werden. Diese Buche wird in einem wirklich großem Backofen bei 160 Grad in wenigen Tagen zu Thermobuche verwandelt, die dadurch "durch und durch" einen Nussbaum-Mahagoni-Farbton annimmt. "Der Zucker im Holz karamellisiert" ist die vereinfachte Erklärung für die chemischen Vorgänge, die das Holz nebenbei auch pilzresistent machen, was für Esstische selbst bei häufigem Pilzgenuss nicht besonders gefährlich ist, im Außenbereich aber - durch diese für heimisches Holz eher ungewöhnlichen Eigenschaften - Tropenholz ersetzen kann. Der fränkische Nussbaum ist vielen Möbelkunden nicht dunkel genug, er ist zu selten und zu kurz, die amerikanische Schwarznuss ist bewusst einkaufenden Menschen nicht regional genug und so kommt der "Global Player" Göhring lustigerweise auf die gleiche Lösung wie die Möbelmacher aus Unterkrumbach, nur haben letztere neben dem großen Backofen viel kleinere Stapel ihrer fränkischen Buche liegen. Thermoholz löscht den Durst nach dunklen Hölzern aus heimischen Wäldern ohne Raubbau an heimischen Nussbäumen zu treiben, oder ökologisch unsinnige Transportwege in Kauf zu nehmen.

Erstmals in der Einrichtungsgeschichte hat die Möbelmesse Köln aus Massivholzmöbeln einen Kult gemacht. Wer durch die ebenso neue, wie anspruchslose Eingangshalle Nord die Messe durchschreitet, findet schon nach wenigen Metern Massivholzmöbel von Herstellern, die noch im letzten Jahr erklärt haben, dass man für "richtige" Möbel Plattenmaterialien braucht, weil sich "echtes Holz" aus Bäumen nur verziehen würde. Was früher einen "Biotouch" hatte, ist heute geradlinig, schlicht und elegant.

Alles nur für "LOHAS"

Denn alle haben die Studie über "Lifestyle of Health and Sustainibility" gelesen. Die Abkürzung- "Lohas" beschreibt diejenigen Konsumenten, die bei ihrem Einkauf neben der Qualität auch ökologische und soziale Werte berücksichtigen. Innerhalb weniger Jahre hat das einen Trend ausgelöst, an dem selbst die härtesten Spanplattenvertreter teilhaben wollen. Sie beginnen ernsthaft zu überlegen, ob man die schönsten angelieferten Stämme nicht lieber doch zu Brettern sägen sollte, statt sie zerspant und chemisch verunstaltet mit Resopal zu beziehen. Man könnte gleichzeitig aber auch mal recherchieren, wo man weltweit die billigsten Möbel aus nahezu echtem Holz einkaufen könnte. 

Genau hier zeigt sich der Vorteil einer Möbelmesse im Vergleich zur Katalog- oder Internetrecherche: Das Verhältnis von Qualität und Preis lässt sich nicht anhand von retouchierten Fotos beurteilen, sondern nur am fertigen Produkt. Deswegen sind rein statistisch die Möbelvertriebswege über Internet genauso problembeladen, wie die von Großflächenanbietern: Reklamationen, Konkurse und Lieferschwierigkeiten trüben ganz massiv die Freude über einen Möbelpreis, für den man selbst nichtmal einen halben Tag arbeiten würde.

Lebensqualität durch vernünftige Küchen und Möbel

Pulverbeschichtete Glasfronten ersetzen bei verantwortungsvoll produzierenden Firmen wie zum Beispiel Team 7, Scholtissek oder auch - im Nürnberger Land - den Möbelmachern die extrem empfindlichen Hochglanzlackfronten auf billigen Spanplatten. Langlebigkeit, Ökologie und kontrollierbare Produktionsbedingungen werden für viele Möbelkäufer immer wichtiger. Persönliche Überprüfbarkeit  bei heimischen Einrichtern in der Region treten hier in Konkurrenz zu bunt gestalteten Prospekten der großen Hersteller von Massivholzmöbeln. Glaubwürdige Konzepte werden zum Beispiel im Buch von Fred Grimm "Shopping hilft die Welt verbessern," in aktuellen Zeitschriften wie der Healthy Living unter dem Titel " Alles was fair ist" und vor allem in den Lohas Weblogs im Internet vorgestellt - so heißen die fast täglich aktualisierten "Tagebücher" engagierter Autoren. Für das Wohnklima der bewusst einkaufenden Kunden wäre es sehr hilfreich, wenn sich der von der Kölner Messe definierte Trend zum offenporig behandelten Massivholz bis in die Wohn- und Schlafzimmer fortsetzen würde. Wenn ökologische und soziale Werte der Herstellerfirmen Einfluss auf die Kaufentscheidung bekommen, kann das die Lebensqualität einer ganzen Region erhöhen. Denn normalerweise beschränken sich diese Kriterien dann nicht auf die Möbel, sondern betreffen fast alle Einkäufe, von den Lebensmitteln bis zu den Handys. Auch wenn man auf die Bezeichnung "Lohas" gut verzichten könnte, denn "gesunder Menschenverstand" führt zu den gleichen Kaufentscheidungen, so könnte der wachsende Teil diese Bevölkerungsgruppe einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben. Gut, wenn die Möbelmesse Köln sich dieses Themas annimmt.

Beispiele für Nachhaltigkeitsblogs:

www.lohas.de

www.lohas-blog.de

www.vital-genuss.de

 

26. Januar 08

Apfelski im Bild und Video

Skitest1_jan08_03sessellift_2Das Skierlebnis mit Klaus Mayr (ehem. Nationaltrainer der deutschen Skiasse) haben wir hier schon beschrieben, hier sind noch ein paar Fotos und die Videos, die uns nur wünschen lassen, mit 68 Jahren selbst noch soo fit zu sein. Skitest1_jan08_052bergdohlen
Genussskifahren ist sein Konzept und das sieht man ihm auch an. Der letzte 180er Apfelski hat seinen Meister gefunden, jetzt bleiben nur noch ein 170er oder ein 160er, dann ist für diese Saison Schluss. Skitest1_jan08_013utekurve

(Utes Füße sind leider sogar für die flexible Naxobindung zu klein, deswegen ausnahmsweise ein Foto ohne Apfelski)

Denn so schön die Bretter auch sind, eigentlich sind wir Einrichter. Für die nächste Serie kann man sich natürlich jetzt schon anmelden, Mail genügt, dann telefonieren wir mal.



Alle Infos zu den Allmountain-Skiern mit fränkischem Apfelbaum (1300 € inkl. Naxo Bindung) auf der homepage und der ultimative Erfahrungsbericht von Klaus Mayr hier im Weblog.

   

Google Earth: Hutanger als Blue Dots

von Alice Niklaus

Meine erste Serie Blue Dots für die Hutanger sind in Google Earth erschienen und zwar:

  • Heuchling (1 Foto)
  • Krönhof (2 Fotos, bei einem muss ich die Position ändern)
  • Kühnhofen (1 Foto)  -  in guter Nachbarschaft zu den Möbelmachern
  • Kirchensittenbach (1 Foto)
  • Kainsbach/Mosenhof (2 Fotos)

Ratschläge, Kritik, überhaupt Kommentare würden mich freuen.

Mehr zu Hutanger: hier klicken

25. Januar 08

Möbelmesse Köln: Jori Chillap Laptopsessel

Auf der Möbelmesse stellte Jori das erste Mal den genialen Notebooksessel Chillap der Öffentlichkeit vor (wir kannten ihn schon von unserem Werksbesuch in Belgien). Leider ist er noch nicht in unserer Ausstellung, aber wir bekommen einen der ersten. Für die Beilage "Schöner Wohnen der Pegnitzzeitung und der Hersbrucker Zeitung habe ich den kleinen Text geschrieben, der leider nicht veröffentlicht wurde, wie gut, wenn man ein Weblog hat.

Mbelmesse08_23

 

Ferkauf folgt der Funktion

 

Noch vor wenigen Jahren hat man geglaubt, dass ein Sofa zum Sitzen da sei. Auf der Kölner Möbelmesse wird der Besucher eines Besseren belehrt. Ein Sofa muss Funktionen haben, sonst verkauft es sich nicht. Deswegen gibt es kaum noch Modelle, die nicht irgendwas können: Armlehnen stufenlos verstellen, Sitztiefen verändern, schlaftauglich müssen sie sowieso sein oder sogar eine AbstellmöglichkeitWeb_joriute_chillap_weiss14 fürs Notebook bieten. Der Sessel Chillap vom belgischen Hersteller Jori kann eine der beiden Armlehnen so geschickt drehen und fixieren, dass man sich selbst um 90 Grad drehen und die Beine unter die Lehne schieben kann. Das dazugehörige Lehnenkissen wird einfach mitgenommen und schon kann man mit dem gleichen Sitzkomfort auch Arbeiten oder Essen.. Ute Danzer von den Möbelmachern testet auf der Kölner Messe mit dem neuen Verkaufsleiter Vincent Goveart die unterschiedlichen Positionen.

Jori Sofa und Sesselsonderangebote bei den Möbelmachern

Die Jori Diners Serie bietet die schönsten Esszimmerstühle

24. Januar 08

Holzski mit fränkischem Apfelbaum von Klaus Mayr getestet

Skitest1_jan08_14_brbelklauslauraAlle Fotos bei Sevenload

Auf dem Bild: Bärbel Schlachter-Ebert, Klaus Mayr, Laura Danzer am Breitenberg in Pfronten vor ein paar Tagen.

Das Furnier des kernigen fränkischen Apfelbaums ziert unseren High End All-Mountain Ski aus der Zweydingers Fertigung. Die geölte Oberfläche macht ihn pflegeleicht, kein Logo stört die Optik der Natur auf der Oberseite, nur im Belag ist "die-moebelmacher.de" zu lesen. Skitest1_jan08_068liftskibelagDie Sonderanfertigung der Naxo 21 Bindung lässt Farbspielchen weg und betont nochmal die Wertigkeit dieses pisten- und geländetauglichen Traumskis.

Wir lieferten die Nummer sieben der 12 real existierenden Paare an Bärbel Schlachter-Ebert ins schöne Allgäu auf die Schlossanger Alp, wo wir einen wunderschönen Abend bei köstlichem Essen verbrachten. Die Schlossanger-Alp ist wirklich eine Reise wert, das Ambiente, aber noch viel mehr die angenehme Atmosphäre, die Bernd und Bärbel zusammen mit dem tollen Team dem Gast vermitteln, gibt einem schon nach einer Nacht das Gefühl  von Urlaub.Skitest1_jan08_007_klauskurve

Aber wir wollten ja gemeinsam das erste Mal den Ski testen und so machten wir uns in der Früh zusammen mit deren Freund und Überraschungsgast Klaus Mayr auf zum Pfrontener Breitenberg. Klaus hat seinerzeit als Ski-Nationaltrainer aus der normalen Rosi eine Goldrosi gemacht und auch alle anderen Mädels der Mannschaft wie zum Beispiel die Epple Geschwister zu Siegerinnen (Bericht aus der Zeit von 1979!). Skitest1_jan08_08_1klausmayrapfelsk Den Holzski fuhren wir an diesem Tag alle mal - nicht zuletzt, weil sich die Bindung so kinderleicht und werkzeugfrei umstellen lässt, aber Laura Danzer, Bärbel Schlachter-Ebert und Klaus Mayr testeten am ausführlichsten.

Klaus schickte uns gleich am nächsten Tag seinen Kommentar:


"Nun zu dem All-Mountain Genusscarving Ski:

Am 21.1.2008 habe ich diesen Ski bei verschiedenen Pistenbeschaffenheiten getestet. Das Ergebniss ist sehr einfach ausgedrückt, dass mit diesem Ski überall und bei jeder Schneebeschaffenheit leichtes unbeschwertes  und sicheres Fahren leicht möglich ist.

Im Detail heisst das:

- Sehr drehfreudig und dadurch auch leichte Schwungeinleitung
-  gute Stabilität im Kurvenradius und dadurch ausgezeichnete Laufruhe
-  gemütliches Genussfahren, sowie sportliches Carven, beides ist mit dem All-Mountain Apfelski möglich
-  sowie das interessante Design sorgt immer und überall für nette Bekanntschaften"

Skitest1_jan08_042pommesfritesklau

Die "netten Bekanntschaften" hatten wir dann gleich bei der Brotzeit auf der Hütte, eine Familie, die zufällig durch den Hauskauf zu einer Massivholzküche kam und seitdem nur noch Massivholzmöbel einkauft, vielleicht auch mal bei uns.  Auch wenn der Kontrast vom Abendessen auf der Schlossanger Alp zur Verköstigung am Breitenberg größer nicht sein konnte, Skitest1_jan08_052bergdohle2 wir haben das gemeinsame Essen bei Sonnenschein trotzdem sehr genossen. Die Vögel mit Pommes Frites zu den Skis gelockt und ne Menge Spaß gehabt.


Unser Fazit für den Apfelski:

Skitest1_jan08_004laurakurv Wir haben den Ski ursprünglich eher aus romantischen Gründen fertigen lassen, nicht zuletzt, weil wir auch die Stabilität von geölten Oberflächen beweisen wollten. Dass es gleichzeitig auch noch ein super Ski zum Skifahren ist, ist ein angenehmer Nebeneffekt.Skitest1_jan08_33brbel Die Kombination von Ski (der Aufbau mit Eschemassivkern und Titanal entspricht dem Bognerski) und der genialen Bindung ist nicht nur optisch, sondern auch funktional ein Genuss.

Wer nicht auf den Zufall warten will, kann das Skifahren mit Klaus Mayr auch buchen. Er ist nicht nur ein sehr sympathischer Lehrer, sondern auch heute noch sehr erfolgreich. Am besten in Colorado, dort leitet er einmal im Jahr eine Skisafari.Skitest1_jan08_025apfelskipiloten

Wir bedanken uns bei Bärbel und Bernd für die Gastfreundschaft und bei Klaus Mayr für die vielen technischen Tipps und vor allem Skiputzen ohne Murren und Knurren.

Skitest1_jan08_09_1_skiputzen

Apropos Ski: Im Moment haben wir nur noch zwei Paar mit 170 und eines mit 160 für 1300 euro inklusive Bindung, Skischloss und Nostalschisack

Alles technische zum Holzski hier auf der Homepage..

Alle Fotos bei Sevenload

Hutanger Kalender - es geht weiter

von Thomas Geiger

Img_9412_k Auch auf die Gefahr hin, dass der Nachhaltigkeitsblog zum Hutangerblog wird... Es gibt gute Nachrichten:

1. Nicht nur Alice Niklaus ist in den Hutangern unterwegs.
2. Auch ich bin es wieder. (siehe 4.)
3. Alle (wenigstens fast alle) Hutanger-Kalender 2008 sind verkauft.
4. Ein Hutanger-Kalender 2009 entsteht.

Img_9409_k Nachdem gestern ein derartig herrlicher Tag war und leider (oder in dem Fall besser Gott sei Dank) unser Friseurtermin am frühen Morgen ausgefallen war, wurde der Besuch in Pommelsbrunn gleich zu einem morgendlichen Hutanger-Spaziergang umgewidmet. "Die Wied" fehlte sowieso noch in meiner Sammlung.

Und da jetzt sicher wieder die Nachfrage kommt "Wo ist denn die Wied?", denn Rainer Wölfel hat den Pommelsbrunner Hutanger bei Google-maps noch nicht markiert, hier gleich die Antwort. Man biegt in Pommelsbrunn von Hersbruck kommend gegenüber von Morishima links ab und folgt der Beschilderung Naturfreundehaus. Dieses liegt direkt an der "Wied" oder "Weide", eben dem alten Hutanger. Img_1074_k Übrigens hat man hier das wunderbare Beispiel einer Blockschutthalde, ein ganz spezieller Hutanger-Typ. Ja auch Fotografen lernen...

Img_9437_k Wenn man schon mal da ist, dann sollte man die Gelegenheit auch nutzen, noch ein paar Schritte über den Hutanger hinaus in den Wald oberhalb zu tun. Dort befindet sich nur wenig entfernt die Ruine Lichtenstein mit einem traumhaften Blick auf das Pegnitztal unterhalb Hohenstadt. Noch dazu an so einem Tag wie gestern.

23. Januar 08

Rund um den Schupfer Hutanger - ein Bilderbuch

von Alice Niklaus

P1030994_2 Für die Wanderung zum Schupfer Hutanger ist das Faltblatt "Hutanger in der Hersbrucker Alb" (liegt in der Tourist Information im Rathaus Hersbruck auf) sowie die topographische Karte Nr. 6534 Happurg hilfreich. Die Wanderung kann kurz oder lang sein, je nach Wahl. Als Winterwanderung haben wir den kurzen Umgang ab Schupf gewählt. Auf dem Feldweg oberhalb des Dorfes  Richtung Landerbühl gehen. Eine erstaunliche Wand ausP1040004 Brennholzteilen von Obstbäumen gestützt fällt auf.

Bei der Weggabelung rechts halten. Wir kommen beim Anger an. Würden wir absteigen, kämen wir zum Teufelsdümpfel. Welch schöner Anger!  Er ist relativ schmal, langgezogen und bietet uns eine Überraschung:


P1040005a_4

Standen da plötzlich still und stumm und bewegungslos drei
Rinder aus fernen Landen und schauten uns unentwegt an. Der  Anger ist  offen, die Tiere waren somit in der Lage, das Weidegebiet zu verlassen. Später erfuhren wir mehr.

P1040009aNun folgt ein frohes Schlendern durch den Anger-Rain mit seinem
Freilandmuseum an natürlichen Holzfiguren.

P1040010_2

Wieder aus dem Anger heraus zur Anwechslung Steine, viele Steine, ein Meer von Steinen!



Auf dem Rückweg nach SchupfP1040014_2
plaudern wir noch eine Weile mit dem Bauern. Er erzählt uns, dass es sich bei den drei schwarzen Rindern um "Ausgebüxte" handelt. "Ach, da hinten sind sie nun"!

Ob sie wohl wissen, dass sie auf einem Hutanger stehen?

Mehr zum Hutanger-Projekt

19. Januar 08

AI / CH: Die Heimat von Bauer Hans

von Alice Niklaus

AI steht für Appenzell Innerrhoden
CH steht für Confoederatio Helvetica

Dienstagmorgen, 15. Januar 2008, 2 Grad über Null, Föhn in den Bergen. Ich stehe im Dorf Haslen und wähle den Wanderweg auf der Karte aus, den ich heute gehen möchte. Der Himmel ist strahlend blau, der Boden gefroren. Ich werde die Sitter, den Fluss, der den Alpstein entwässert, zweimal überqueren. Beim ersten Bauernhof am Weg ergibt sich ein Gespräch mit Bauer Hans, er nennt sich selbst eine Ausnahme unter den hiesigen Bergbauern. Über die Kühe reden wir, worüber denn sonst!

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Hans ist mit dem Düngen seiner Weiden beschäftigt. Er hat 24 Kühe, die allerdings im Sommer nur ein paar Wochen draussen weiden können. Der Grund ist das Fehlen von genügend Grasflächen um sein "Heemet" herum. "Heemet" ist appenzellerisch und heisst "Heimat" und mit "Heimat" ist wiederum das Bauernhaus gemeint. Die Weidefläche ist in zwei Tagen leergefressen und das Gras muss wieder nachwachsen. Um den Heubedarf zu decken, hat Hans Land  gepachtet und  macht Silofutter. Die hornlosen Kühe sind deshalb Sommer und Winter im Laufstall. Sie können allerdings wählen, ob sie sich lieber  im Laufgehege draussen aufhalten.  Ich erzähle noch kurz vom Hutangerprojekt im fernen Nürnberger Land. Weder den Namen Hutanger noch Anger hat der Bauer jemals gehört.

Nun führt der Weg zur Sitter hinunter, deren Wasser sich irgendeinmal in den Rhein ergiessen wird. Am anderen Ufer fordert ein vereister Aufstieg kreative Trittfindung. Auf den Bäumen sitzen zahlreiche Fischreiher. Die Weiher unter ihnen sind zugefroren.

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Vorbei am Bildstock - die Bevölkerung von AI ist vorwiegend katholisch - steige ich nun 200 m auf. Mit jedem Höhenmeter zeigt sich mehr vom Alpsteingebirge. Nachdem sich herausstellt, dass
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das Gasthaus am Leimensteig heute geschlossen ist, esse ich meinen Notvorrat auf und mache mich auf den Rückweg. Beim Bauernhof im Büel ist der Weg zu Ende und der nächste Kuhstall wird erkundet. Der dazu gehörende Bauer ist namenlos und familienlos. Er zeigt mir seinen nagelneuen Stall und erzählt, dass er momentan nur 12 Kühe und einige Rinder besitzt. Er habe beim Stallbau mitgeholfen und darum keine Zeit für mehr Kühe gehabt. Aber das werde sich wieder ändern. Denn im Gegensatz zu Bauer Hans besitzt Bauer namenlos so viel Land, dass er seine Kühe täglich weiden kann. Der Stall ist ganz einfach 5-Sterne-verdächtig! Hoch, hell, es duftet nach Heu (kein aber, es "stinkt" überhaupt nicht!), es handelt sich um einen Anbinde-Stall. Der Bauer findet, dass die Hörner zur Kuh gehören wie die Klauen und dass beide Extremitäten einen Zusammenhang hätten. Wir schauen den mahlenden Kühen zu, riechen das Heu und spüren den Frieden.

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Durch aufgetaute Kuhfladen und durchgetrampelte Erde suche ich einen Weg und fege später im Schnee den Dreck von den Schuhen.

Der Föhn wird bald zusammenbrechen und dann wird es regnen.

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16. Januar 08

Die Möbelmacher in healthy living

Healthyliving_3von Nina Schoproni

In der Januarausgabe der Zeitschrift ´healthy living` ist unter dem Beitrag "Alles was fair ist" ein kleiner Artikel über uns Möbelmacher drin.

Und Erna Pörner vom Sittenbacher Laden hat ihn entdeckt! Ute Danzer war diese Woche bei Erna einkaufen und wusste erst mal von garnix - "naja der herwig wird schon wissenAlleswasfairist warum wir da drin sind". Aber auch herwig weiß von nix. Also, wem wir diesen gelungenen Beitrag auch immer zu ve rdanken haben, vielen Dank dafür!

Hier der Text zum nachlesen:

Korrekte MöbelAlleswasfairistmmmonta

Neues Bad oder neues Bett gerade im Gespräch? Die Firma Die Möbelmacher aus dem fränkischen Unterkrumbach setzt auf "ehrliche Materialien" und verwendet beim Bau von Küchen, Wohnräumen und Möbeln nur regionale Hölzer, Glas, Leder und Edelstahl. Für sein umweltschonendes Konzept erhielt der Betrieb bereits viele Preise und darf sich zu den sieben besten Handwerksbetrieben Deutschlands zählen. www.die-moebelmacher.de.

15. Januar 08

Karlsbader Kanne von Walküre neu interpretiert, von den Möbelmachern getestet

Walkrekarlskannealtneu Die Original Karlsbader Kanne ist fast 100 Jahre alt (auf Foto 1 links unten), die neue Karlsbader Kanne hört auf den hübschen Namen "699 070" (oben und ganz rechts) und wurde vor wenigen Tagen von der Walküre Porzellanfabrik an uns Händler geliefert. Der Filter ist aus Hartporzellan, deshalb sei es die beste Kaffeekochmethode der Welt. Wir haben das edle Teil ausprobiert und müssen wohl noch ein wenig üben oder es uns auf der Messe nochmal zeigen lassen.

Bei uns war das noch nicht der Hit, aber nach 18 Jahren Espresso (wir waren einer der ersten Saeco-Händler Deutschlands) ist man wohl auch ein wenig festgefahren. Herwigkalenderschreiben07_2 Und vor allem die Vollautomaten halten vor allem Nichtraucher für eine Erfindung, die mit der Entwicklung der PCs zwangsläufig einherging. Wer als Nichtraucher auf Windowsrechner wartet, holt sich erstmal noch nen Kaffee aus dem Automaten.

Karlsbaderkaffee4teileweb Eine völlig andere Philosophie, verfolgt Walküre mit der uralten Brühmethode, die man je nach Einstellung "Zelebrieren" oder "Zeittotschlagen" nennt. Wie der Schnapssäufer Biertrinken als Zeitverschwendung ansieht, verhält sich der Espressojunkie zum Karlsbader Kaffeekannenaufbrüher (das vierteilige Set von unten nach oben: Kanne, Filter, Einfüllhilfe, Deckel.)


Karlsbaderkaffeeweb Natürlich braucht man - wie für alles Besondere - auch einen besonders gemahlenen Kaffee. Grob gemahlen (grießig) muss er sein, auf dass er nicht den raffinierten zweilagigen PorzellanfilterFilterdetailweb verstopfe und trotzdem dauert es ein wenig, bis der Kaffee fertig ist.

KarlsbaderkaffeeingiessenwFür die erste Tasse zehn Gramm, für die weiteren 6 Gramm, schreiben die Spezialisten. Die Kanne vorher kurz anwärmen, denn sonst ist er bereits bei der zweiten Tasse zu kalt. Wasser zunächst zum Vorbrühen aufgießen und später Portionsweise nachgießen.Karlsbaderkaffeegebrauchsa Die Gebrauchsanleitung ist o.k., im Web haben wir noch ein paar helfende Infos gefunden.Karlsbaderkaffeeaufquellen

Beim Einschenken sollte man auf den Deckel aufpassen, habe nicht damit gerechnet, Karlsbaderkaffeeeinschenke dass ein Walküredeckel einfach runterfällt, aber vermutlich hält ihn jeder kannengewöhnte Kaffeetrinker automatisch fest, nur unsere Automatengeneration hat vermutlich wichtige kulturelle Kompetenzen auf der Saecostrecke gelassen.

Walküre zählt zu unseren Lieblingsfirmen, weil sie in Deutschland  (noch dazu in Franken, genau in Bayreuth) bleiben und Kostenprobleme durch geniale Innovation auffangen. Von der Trinkschokolade bis zu Problemlösungen für Pflegeheime sind sie immer auf der Suche nach Verbesserung. Besser ist zum Beispiel die eindrucksvolle Haltbarkeit des Hotelporzellans. Während eine unserer noch mit unsrem alten Rattenlogo verzierten Walküre Tassen maximal einmal pro Jahr beim Wurf aus großer Höhe zerbersten, geben die ganzen geliebten Werbegeschenkhumpen unserer Partnerfirmen schon nach ein paar Wochen den Henkel ab, sogar in der Spülmaschine. 

Wer sich für diese auch in der Fachliteratur als edelste Art der Kaffeezubereitungs-Zeremonie interessiert, kann sie gerne bei uns ausprobieren, den Spezialkaffee und heißes Wasser haben wir immer auf Lager und die Karlsbader Kaffeelegende der Zukunft natürlich auch.

Alle gesammelten Links in Foren und zu Seminaren sind bei Mister Wong zu finden, wer die Bilder genauer betrachten will, klickt zum Vergrößern einfach drauf.

13. Januar 08

Jori-Linea Sofaaktion bis 15. März

Jr8700_movDas ist immer nicht ganz leicht zu erklären mit diesen Sofa-Aktionen. Unser Polstermöbelhersteller Jori überwacht gottseidank mit Argusaugen die Einhaltung seiner Preise, auf dass kein Händler unerlaubte Preisnachlässe anstatt kompetenter Beratung bieten möge. Das ist auch sehr gut so, auf diesem Weg haben schon manche (XXL-)Händler ihren Händlerstatus verloren, denn die Welt ist klein und das Internet schnell.

Gleichzeitig gibt es aber jede Menge Preis-Aktionen, die bestimmte Modelle für einen bestimmten Zeitraum günstiger machen. Meist im Herbst ein Sesselmodell (nie alle Sessel!), im Frühjahr ein Sofa. Davon erfahren wir immer erst ziemlich kurzfristig und dann dürfen wir ausnahmsweise unseren Kunden diese Sonderpreise anbieten. Wir selbst haben da keinen Einfluss drauf, wenn Sie also am 18. März kommen, diese Aktion mit dem Traumsofa Linea (Bild 1) aber nur bis zum 15. März dauert, dann müssen sie es leider wieder voll bezahlen, selbst wenn uns das persönlich sehr leid tut.

Deswegen wäre es vernünftig - wenn  dieses Modell für Sie in Frage kommt - gleich jetzt zu uns zu kommen und es Probezu(be)sitzen. Dann wählen wir ein Leder aus der Originalkollektion aus, oder ein pflanzlich gegerbtes Ecopell für die Fans der reinen Natur und bestellen das edle Teil. Darfs noch´n Couchtisch, ein Sideboard oder ein Wohnzimmer dazu sein?

Wohnzimmer auf der homepage

Linea auf der Sonderangebotsseite

12. Januar 08

Kenias Straßenkinder im Fernsehen

Afrikanischerstraenjunge Im Newsletter haben wir auf den Film über Kenias Straßenkinder hingewiesen und ausführlich begründet, warum wir ausnahmsweise diesen Spendenaufruf unterstützen. Morgen sind der Film und die Kinder um die es geht im Fernsehen oder im Internet zu sehen.

Es geht um schnelle Hilfe für persönliche Freunde, die über unseren Eine Welt-Verein in Hersbruck "Cocoyoc" glaubwürdig organisiert wird. Deswegen ausnahmsweise ein Spendenkonto von Cocoyoc , bzw der Link dahin.

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Straßenkinder nochmals im TV

HERSBRUCK- Der Film „Zwischen Müll und Hoffnung – Straßenkinder in Kenia“ von der Medienwerkstatt Franken und dem Happurger Autor Gerd Vanselow wird in einer 30-minütigen Version wiederholt.

Er läuft am Sonntag, 13. Januar, um 21 Uhr bundesweit auf „Franken-SAT“ (zu empfangen mit digitaler Schüssel). Außerdem wird er auf dem Regional-Sender „Franken TV“ zu folgenden Zeiten ausgestrahlt: Am Sonntag um 19 Uhr, 21 Uhr und 23 Uhr und am Montag, 14. Januar, um 13:30 und 15:30 Uhr.

Zu den gleichen Zeiten ist die Dokumentation auch im Internet zu sehen. Als so genannter „Live Stream“ kann er unter der Adresse http://www.franken-tv.de/default.aspx?ID=1332 direkt angeklickt werden oder über www.franken-tv.de und dann auf der Seite über das Fenster „Live Stream“.

11. Januar 08

Dehnberger Hof Theater und die Jubiläen

Aus dem Programmheft des Dehnberger Hof Theaters. Auf dem Foto der Podiumsdiskussion beim ersten Tag der Regionen 1998 v.l.n.r.:Tagderregionenpodiumsdiskus Kirchensittenbachs Bürgermeister Peter Stief, Renate Bauer (Bauern-Hof Henfenfeld) , Hans Klischewski (Käsehof Klischweski Hartenstein), Fostdirektor Dieter Rosenbauer, BN Vorsitzender Dr. Hubert Weiger, Rainer Wölfel (Naturschutzzentrum Wengleinpark), herwig Danzer (die-moebelmacher.de), Wolfgang Riedelbauch (Theaterleiter Dehnberger Hof Theater)


2008 ist das Jahr der regionalen Jubiläen

Der erste „Tag der Regionen“ fand im Oktober 1998 in der Werkstatt der Möbelmacher statt. An der Podiumsdiskussion am Nachmittag nahm auch Wolfgang Riedelbauch, Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark und Möbelmacher herwig Danzer teil, der seit vielen Jahren auch zweiter Vorstand im Theaterverein ist. Das Forstamt war durch Dieter Rosenbauer vertreten und Dr. HubertDht07_dez_sophiaweb Weiger, der damals noch nicht Vorsitzender des BUND war, referierte über Naturschutzthemen in der Hersbrucker Alb. Bei den Gesprächen unter den Holzspezialisten erkannte man ganz schnell, dass heimisches Holz eine Stimme braucht und so feiert auch der damals gegründete Initiativkreis Holz aus der Frankenalb 2008 sein 10-jähriges Bestehen: vom 15. bis zum 17. August 2008 bei den Möbelmachern. Unter dem Motto „10 Jahre Initiativkreis, 10 Jahre Tag der Regionen und 20 Jahre Möbelmacher“ wird sich auch das Theater an der Veranstaltung über regionale Wirtschaftskreisläufe beteiligen. Wie unser Programmheft, so hat sich auch das Jahrbuch der Möbelmacher im Laufe von 12 Jahren zu einem regionalen Kultobjekt gemausert. Wo Traumküchen und Möbel aus heimischem Holz im Zusammenhang mit Kultur, Lebensqualität und Nachhaltigkeit präsentiert werden, dort hat auch unser Theater seinen festen Platz.

Denn schon sehr bald haben wir erkannt, dass ein Theater nicht nur in kultureller Hinsicht, sondern auch als Wirtschaftsfaktor eine Verantwortung für die Lebensqualität einer Region trägt, übrigens auch jeder Einzelne von uns mit seinem Einkauf. Konsequenterweise wurde die Gastronomie auf die Philosophie von „Heimat auf'm Teller“ eingeschworen und Aufträge vergibt das DHTnach Möglichkeit an die Handwerker vom Initiativkreis Holz aus der Frankenalb, die ihren Komplettservice mit dem preisgekrönten regionalen Musterhaus eindrucksvoll unter Beweis stellten. In diesem Haus, das aus den Materialien und von den Handwerkern der Region gebaut und eingerichtet wurde, treffen sich auch heute noch die Akteure der Regionalentwicklung um neue Aktionen zu besprechen.

Als Theater, das seinen dreißigsten Geburtstag schon hinter sich hat, ist die Zusammenarbeit mit den "Jungen" nicht zuletzt für das eigene Publikum eine echte Bereicherung, für das Jubiläumsjahr 2008 wünschen wir dem Initiativkreis, dem Tag der Regionen und den Möbelmachern noch mehr gute Ideen, gut besuchte Veranstaltungen und viele begeisterte Kunden.

Dehnberger Hof Theater und Heimat auf´m Teller

Sonderseite Dehnberger Hof Theater auf der homepage

06. Januar 08

Biofachblogger jetzt in der Sidebar

Biofachplakatbloedgeiziggei Alle Blogger, Journalisten und andere netten Menschen, die sich zum Bloggertreffen parallel zur Biofach angemeldet haben, sind jetzt rechts ganz unten in der Biofachblogroll verewigt, weil es da einfach leichter zum Nachschauen ist.

Eigentlich habe ich diese Typelist ja für die Blogfrischlinge der Nürnbergmesse kreiert, aber auf dem Nachhaltigkeitsblog wird sie jetzt einen Doppelnutzen abwerfen. Weitere Anmeldungen sind herzlich willkommen, alle Infos dazu sind in der Einladung verewigt. Erstmals bekommen Nachhaltigkeitsblogger (sehr offen definiert) allen Luxus der Presseabteilung - aber nicht falsch verstehen: Alle Blogger, Jorunalisten und interessierte Menschen sind bei uns (Nürnbergmesse, Christoph Harrach und herwig Danzer) im Pressecenter West herzlich willkommen, nur der Presseausweis bedarf einer Kontrolle durch die Messe selbst.

Außerdem haben wir im Blog eine Biofach-Kategorie eingerichtet, alle Artikel zu diesem Thema findet man jetzt in der Kategorieliste rechts.

Hirtentag: die mit der Ringelpeitsche tanzen

von Alice Niklaus

Ich stelle hier mein Minifotoalbum über das "Patschen" beim heutigen Hirtentag in den Blog. Am Anfang steht das Hersbrucker Hirtenhaus, in welchem der erste Protagonist des heutigen Tages, Hermann Schmitt, Sohn des letzten Hersbrucker Hirten, aufgewachsen ist. Die Überraschung des Tages war für mich der peitschende Fotograf, der beim "patschen" keinen Knall vergab!

Hutanger, das Buch zum Thema  Hirtenleben

Der Hutangerkalender

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Massivholzküchen und Kinder

Kchemaiallekinder Das Titelbild zu unserem Kalender entstand ja eher zufällig, einfach, weil Ute beim Bildersuchen erkannt hat, dass die beim Einstellen der Belichtung versehentlich und verwackelt festgehaltene Szene das Idealbild unserer Küchen (tagsüber) darstellt.

Kalender 2008: "Wenn die Kinder dann im Bett sind – oder groß, oder beides – kommt wieder Rotwein und Genießerisches Kochen auf die Fotos."


Dabei ist nach unserer Überzeugung eine vernünftige Küchenarchitektur  ganz entscheidend für die Frage, ob Kuechescharrer_2die Kinder später einmal Spaß am Kochen haben werden oder eben nicht, weil sie keine Ahnung haben, wie das geht. Bekanntlich ist ja das "Nichtkochenkönnen" bereits zu einem echten gesellschaftlichen Problem geworden, bei Kindern, die einen Platz an einem bekochbaren Mittelzentrum gefunden haben, beobachten wir in allen Alterstufen (bis zur Volljährigkeit, siehe Foto 2), dass die Küche zum Zentrum des Hauses wird. Viele jugendliche Kochclubs wurden in unseren Küchen schon gegründet (auch ein paar mit mehr oder weniger erwachsenen Männern und Frauen), einfach weil das gemeinsame Kochen und das gemeinsame Gespräch gleichzeitig ablaufen kann. Im Gegensatz dazu kennen viele unserer Freunde die Situation am Weihnachtsmorgen, wenn man die frühaufstehende Mutter beim Kochen (zumindest moralisch) unterstützen will: Der einzige Platz an dem man bei An-der-Wand-lang-Küchen nicht im Weg steht, ist der Türrahmen.   


"Aber unser Küche ist doch zu klein" stimmt in den meisten Fällen nicht, es ist eine Frage der Planungskompetenz und der Offenheit sich drauf einzulassen. Die bisher kleinste Küche mit Mittelzentrum haben wir für einen  kochbegeisterten Vater gebaut, der seine kleine Tochter mit am Tisch haben möchte, bei einer Küchenbreite von 206 cm. Dabei wurde der Durchgang etwas schmaler, aber das war weniger störend, als es das An-der-Wand-lang-Arbeiten geworden wäre. Töchterchen bekommt die Karotte während des Koches in roh, und weiß kurze Zeit später wie sie schmeckt, wenn sie aus dem Dampfgarer kommt. In den Fertigbreien werden leider die Sorten immer gemischt, der Originalgeschmack des einzelnen Gemüses wird den Kindern dabei verheimlicht.

Kuecherothenbucher Beim Symposium der Ernährungsexperten  zur Kinderernährung im Herbst 2005 haben wir uns intensiv mit dem Thema Kochen für Kinder aus ernährungstechnischer Sicht auseinandergesetzt, auf den wichtigen Einfluss der Küchenplanung kamen wir erst durch die vielen begeisterten Berichte unserer Kunden (Kinder haben Kochclub gegründet und sogar mein Mann kocht jetzt ab und zu!")

Wir gehen aber noch einen Schritt weiter und behaupten, dass auch die geölte Massivholzarbeitsplatte in der Mitte des Raumes die kindliche Entwicklung positiv beeinflusst, weil man an ihr viel lieber und angenehmer sitzt, als auf Granit oder gar Resopal (welch garstig Wort in unserm Blog).Kcherammel500 Kcheutehannilaura400 Der soziale Aspekt der Familienzusammenführung durch massives Holz aus der Region. Klingt theatralisch, ist aber nicht ganz verkehrt. Kind_in_kche00web Das gemeinsame Kochen ("Dürfen wir schon früher kommen,wir würden gerne mitkochen?") vermittelt ein ganz anderes Erlebnis, als "nur" das gemeinsame Essen. Und dass sich Sohnemann bei der Küchenplanung in unserer Ausstellung offensichtlich ganz wohl fühlt, hat er auch der Unkaputtbarkeit unserer Küchen zu verdanken: Kind_in_kche02web während wir irgendwelche Macken aus massivem Holz leicht wieder entfernen (rausdämpfen) können, hat ein konventioneller Küchenberater bei jedem Kindergeräusch die durchgestrichenen Dollarzeichen in den Augen. Wenn wir dann auch noch - ohne es dem zu zeigen! - mit Kugelschreiber und Edding auf der Arbeitsplatte rummalen und das mit Öl und Schwämmchen ohne jede Aufwand wieder entfernen, haben viele Menschen die Vorurteile gegenüber Massivholz in der Kücher verloren. Eigentlich komisch, dass nicht viel mehr Menschen solche Küchen haben.

Massivholzküchen auf der Möbelmacherhomepage

Die Sonderseite zur Küche vom Titelbild (Bild Nr. 1)

Bildergalerie der Massivholzküchen der letzten Jahre bei sevenload








03. Januar 08

Jahresanfang im Fennat-Anger Krönhof

von Alice Niklaus

Zwei Monate sind vergangen seit meinem ersten Gang durch den unteren, grösseren der beiden Krönhofer Hutanger. Gestern konnte ich nicht mehr still sitzen, ich musste einfach wieder nach Krönhof, um zu sehen, was ich im blätterlosen Anger finden würde.P1020923
Lange Schatten liegen auf dem Boden, der Hutanger ist offen. Die Konturen der Bäume, die lianenähnlichen Äste sind wie mit dem Pinsel gezogen. Auf dem Brett der Schaukel liegt ein Paar steif gefrorene Kinderhandschuhe. Ich setze mich und schaukle einige Male hin und her, wie damals in Kindertagen. Stille ringsum. Es ist kalt, Minusgrade.P1020929 Der Dinosaurier vom letzten Besuch ist kein Dinosaurier mehr. Die verschwundenen herbstlichen Blätter und grünen Pflanzen haben ihn zu dem gemacht, was er in Wirklichkeit ist: ein gefallener Baum mit Wurzelstock. Es raschelt auch kein Laub mehr, die Erde ist hart gefroren. Steif und unscheinbar kauern sich Erikastauden dicht an den Boden. Ich bin überrascht, im November habe ich diese Pflanzen nicht gesehen.Die Winterbäume geben den Blick auf das Henfenfelder Schloss und das "Grüne Zentrum" frei, das über die schönen Hutanger der Hersbrucker Alb wacht. P1020932

02. Januar 08

Von der Philosophie eines Werbers

Christof Hintze (Geschäftsführer einer Werbeagentur) hat im Noteblog erklärt, warum Bier und andere Lebensmittel auf der Suche nach dem Massenmarkt immer nach "Nichts" schmecken müssen:

"Denn nur wenn es nach „Nichts“ schmeckt, kann es keinem nicht schmecken. Denn es schmeckt ja nach nichts. Das ist allemal besser, als wenn es einen Geschmack hätte. Denn der wird unter Garantie jemandem nicht schmecken."

Im Anschluss beschreibt er seine Unterscheidung zwischen Werbung und Kommunikation:

"Das ist ja ein Ding. Ich mache Kommunikation, keine Werbung mehr im eigentlichen Sinne. Ich denke nicht über Werbemittel nach sondern über Kommunikationsmittel -formen und -wege. Das ist etwas völlig anderes. Werbung interessiert mich nicht. Mich interessiert Kommunikation, zwischen Menschen, Firmen, Kunden bis hin zu Tieren."

Fand ich vor allem deshalb lesenswert, weil wir gerade die Fragebögen unseres Jahrbuches mit den Bewertungen der Kunden zurückbekommen. Wo Werber uns immer wieder raten, wir müssten das eine schöner, das andere schicker und da noch ein Sonderangebot einbauen, stellen wir fest, dass unsere Kunden das gar nicht wollen. Und unser einziges BilderrätselBilderrtselgastgeberweb war vermutlich auch noch zu schwer, das haben bis jetzt erst wenige gelöst (nach dem G sind noch 8 Buchstaben, die ausdrücken, was wir gerne sind). Auch für uns sind glaubwürdige Argumente für unsere Einrichtungsarbeit die Motivation zum Dialog mit unseren Kunden. Ob im Kalender, dem Weblog, auf der Homepage oder im persönlichen KundengesprächThomasgeiger_002 spielt dabei nicht die eigentliche Rolle, sondern die Motivation Menschen zu finden, die ähnlich ticken wie wir und die gleiche Freude an Qualität, Einzelanfertigung und Regionalität haben.

Schön, dass solche Gedanken auch mal ein Werber formuliert hat.

Der ganze Artikel zum kollektiven Niveau-Sinkflug von Christof Hinze.

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