Mein Foto

Bücher

  • Uwe Timm: Der Freund und der Fremde

    Uwe Timm: Der Freund und der Fremde
    Es geht nicht nur um den 1967 bei der Anti-Schah-Demonstration erschossenen Benno Ohnesorg, der ein Freund des Autors war. Es geht um das Gefühl einer Generation, den Gründen für die Suche nach nicht nur literarischer Befreiung. Uwe Timm hat bei uns 1995 noch in der Hersbrucker Werkstatt aus "Die Entdeckung der Curyywurst" gelesen und seitdem mögen wir ihn einfach. Seine Sprache, sein Denken und den Menschen. Das Weblog Perlentaucher hat ausführliche Rezensionen gesammelt

  • Heinz und Karl Heinlein, Dres. Andreas und Claudia Hemp, Dr. Rainer Schöller, Michael Scholz, Gerhard Schütz, Rainer Wölfel: "Hutanger Natur und Kulturerbe mit Zukunft"

    Hutanger_1

    Dieses Buch muss die Pflichtlektüre für die Bewohner der Hersbrucker Alb werden. 20 Jahre mühsame, aufreibende, engagierte und vor allem erfolgreiche Arbeit für die Lebensqualität in der Hersbrucker Alb sind ehrlich, historisch und wissenschaftlich dokumentiert. Aber das wichtigste: Zukunftspläne werden vorgestellt, die so naheliegend und logisch sind, dass man sich wundern muss, warum noch nicht alle an deren Umsetzung arbeiten. Theatralische Besprechung im Weblogbeitrag mit allen Links, zu kaufen in der Buchhandlung Lösch oder im Pfeiffer-Verlag.
  • Verlag für moderne Kunst Nürnberg: "Fußball:Kunst"

    Fussball_kuns

    Selbst für Leute, die Fußball nicht mögen ist dieser 52-seitige Kalender eine echte Freude, nicht nur wegen der Fotos, Cartoons und Bilder, sondern vor allem wegen des Vorworts und der Sprüche. Alle Infos im Weblogbeitrag
  • Stefan Münz: Professionelle Websites - Programmierung, Design und Administration von Websiten

    Ein Urvater des webdesigns hat auf knapp 1000 Seiten den aktuellen Rundumschlag über die websites gewagt und war erfolgreich. Die wichtigsten Werkzeuge und Tipps für moderne Firmenauftritte sind dort nachzulesen. Hoffentlich können wir das bald umsetzen. Die Website zum Buch

  • Kurt Albert: Fight Gravity

    Fight_gravity_buch_1Für Kletterer ein absolutes Muss, es ist in diesem Beitrag beschrieben, auch die Bezugs möglichkeiten. Ein Blogger aus der Kletterszene schrieb das dazu.

  • Robert Harris: Pompeji

    Robert Harris: Pompeji
    Umweltpolitisch, technisch und geologisch interessante Intrige und Naturkatastrophe aus dem Jahr 79. n. Christus, empfohlen - 200 Tage vor Weihnachten - von Bernd Steisslinger, Dekra Umwelt GmbH.

  • Anthony Bourdain: Ein Küchenchef reist um die Welt

    Anthony Bourdain: Ein Küchenchef reist um die Welt
    Wer (berufsbedingt?) "Geständnisse eines Küchenchefs" gelesen hat, will natürlich auch Anthonys Reise miterleben, aber da ist was anders: ein ganzes Kamerateam nimmt das Feeling von Abenteuer schon gewaltig zurück. Trotzdem ist das Buch nicht zuletzt wegen der (nicht ganz neuen) Erkenntnis lesenswert, dass das perfekte Essen durchaus aus dem Sternerestaurant, in passender Stimmung aber auch aus der Bauernkneipe oder sogar völlig versalzen von der neuen Freundin stammen könnte.

  • Oekom Verlag und Unternehmensgrün: Zukunftsfähige Unternehmen

    Oekom Verlag und Unternehmensgrün: Zukunftsfähige Unternehmen
    Gute Zusammenfassung von Nachhaltigkeitskriterien mit besonderem Focus auf der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. Es ist auch eine Seite über die Möbelmacher drin, aber das Buch lohnt sich trotzdem, bzw. wegen der vielen Ideen der anderen vorgestellten Unternehmen. Beim Verlag direkt bestellen: http://www.oekom.de/verlag/german/books/zuk-unternehmen.htm wir haben glaube ich auch noch zwei ...

  • Ralf Birke und Klaus Karl-Kraus: "Der Berg - Das Phänomen Erlanger Bergkirchweih
    Das Buch zum 250. Geburtstag der Erlanger Bergkirchweih. Großformat, Festeinband, 184 Seiten, über 250 Bilder. ISBN-Nr. 3-9806982-9-7 Erhältlich im örtlichen Buchhandel oder direkt beim Verlag bestellen@edition-spielbein.de zum Preis von EUR 24,90 inklusive Mehrwertsteuer. Wunderschöne Bilder von Mile Cindric und einfühlsame Texte von Ralf Birke (Des hädd I fei echd ned dacht, dass der des asu goud ko- Anm. d. Red)
  • Werner Gaede: Abweichen von der Norm

    Werner Gaede: Abweichen von der Norm
    Unglaublich ausführlicher und inspirierender Wälzer im Großformat - 750 Seiten! Wer wie wir seine eigene Werbung nicht merh sehen kann, sollte sich hier Anregungen holen. Jede Seite ist ihr Geld wert. Mehr dazu: http://www.methode.de/bu/dmb/tigaed2.htm

  • Hans-Georg Häusel: Brain Script

    Hans-Georg Häusel: Brain Script
    Geniale Pflichtlektüre für alle, die mit Kaufen, Verkaufen oder anderen Entscheidungen zu tun haben. Sogar geeignet um eigene Entscheidungen nachträglich verstehen zu können. Hirnforschung auf lesbaren Niveau.

  • PETER, Jr. JIRMANN: Xpose

    PETER, Jr. JIRMANN: Xpose
    Viele Bilder sind mit unserem Licht, unseren Möbeln und Hintergründen fotografiert worden, klar dass das Buch toll ist. Siehe auch Artikel im Weblog: http://nachhaltigkeit.blogs.com/nachhaltig/2005/04/peter_jirmann_j.html

Powered by TypePad
Mitglied seit 03/2005

« Dezember 2006 | Start | Februar 2007 »

28. Januar 07

Möbelmesse Köln 07 - die Zeit war knapp

Erichutegimmifive1000_1Um 4.00 Uhr war Abfahrt in Unterkrumbach. Es gab keinen einzigen Stau auf der Autobahn, so dass wir bei teurem Kaffee die gewonnene Zeit nochmal zur genauen Planung des Messerundgangs nutzen konnten. Start war bei Pro Natura, dem Hersteller von ergonomisch einstellbaren Bettsystemen, die die Basis für unsere Anerkennung als Ergonomie Kompentenz-Zentrum für das Nürnberger Land waren. Gut, dass es nur im Vertrieb und in der Werbung einige neue Ideen gab, denn als einer der ersten Pro Natura Händler Deutschlands trifft man nicht nur Geschäftspartner, sondern auch viele alte Freunde und das bringt den Messezeitplan in arge Bedrängnis. Das "GivemeFive-Bild" mit Ute Danzer und Markenchef Erich Hölzl entstand bei der Erkenntnis, dass beide der gleichen Kundin mit Rückenproblemen ohne Absprache das exakt gleiche geraten haben und seitdem schläft sie seelig. Nur zufriedene Kunden empfehlen uns weiter und weiter mussten wir unbedingt, weil wir noch über 100 andere Stände am Plan markiert hatten.

Weg mit den Flachbildschirmen

Wie es der Zufall wollte trafen wir Bernd Hunger, den Vertriebsleiter Deutschland für Sharp Flachbildschirme und Einbaugeräte bei einem Anbieter für TV-Liftsysteme. Denn die Freude über den neuen Flachen wird bald abnehmen, wenn ihn auch der Nachbar hat, dann setzt sich die Erkenntnis durch, dass es doch nur ein Fernseher ist, der das Programm nicht verbessern kann und der im ausgeschalteten Zustand ein großes schwarzes Loch im Wohn-, Schlaf- oder Fernsehzimmer markiert. Sharpeinbauvarianten1000Deshalb haben wir zum Beispiel für die Messe Nürnberg ein Büromöbel gebaut, dem man den Bildschirm erst ansieht, wenn er sich aus dem Sideboard pellt. Das Verstecken in einem Möbel, hinter einem Bild, hinter dem Sofa oder schlimmstenfalls sogar im Fussteil eines Bettes wird die Zukunft der im Moment noch gefeierten Technik werden, zu erkaufen natürlich nur mit noch mehr Technik. Aber auch für den "Nur-Einbau" in Wände bietet Sharp eine neue Lösung, nämlich elegante Edelstahlrahmen, die sich für mehrer Modelle eignen. Weil bequemes Sitzen zum Fernsehen dazugehört, machten wir uns auf zu Jori, dem Polstermöbelhersteller, dessen gefeierte Relaxsessel jetzt das 35-jährige Jubiläum begehen. Auf dem Weg dorthin kann man sich vor dem Trend der Möbelmesse 2007 nicht verstecken: Einheitsbrei in Nussbaum wohin das Auge sieht. Nur der fränkische Polstermöbelgestellhersteller Göhring ist bei seiner Möbelkollektion der rotkernigen Buche treu geblieben, logisch, daraus werden ja die Gestelle gefertigt. Auch diesem Trend prophezeien Fachleute nur eine kurze Dauer, das ist gut so, weil wir mit unserem eigenen Holz schon an Grenzen stoßen und bald zukaufen müssen. Deswegen neigen wir dazu, das dunkle Holz am Boden einzusetzen, als willkommenen Kontrast zu hellen Möbeln. Aber bei der Einzelanfertigung kann das der Kunde ganz einfach selbst entscheiden.

Jori feiert den 35-sten Geburtstag des Relax-Sessels

Uterelaxolafwolfgang1000_2Relaxsessel-Probesitzen ist das Standard-Programm der Möbelmesse, denn die Kunden eines Ergonomie Kompetenz-Zentrums erwarten mit Recht, dass ihr Berater nicht nur ergonomisch kompetent ist, sondern auch den Markt kennt. Beim diesjährigen Gewinnspiel verlost jeder Händler einen iPod mit Sound-Dock, die Mitarbeiter finden es traurig, dass der für Relaxsesselkunden reserviert ist. Aber Jori hat sich nicht nur mit funktionalen Sofas und Sesseln einen Namen gemacht. Seit einigen Jahren übernehmen die bequemen Vollpolsterstühle die Vormachtstellung der Holzstühle am Esstisch. Logisch, dass man dann die Sitzplätze im Wohnzimmer auf die Bewohner reduziert, ein Sofa und ein Sessel reichen oft schon, und dafür den Sitzkomfort für einen langen Abend in die Vierbeiner oder Freischwinger am Essplatz einbaut. Auch hier dauerte das Probesitzen, das Bestellen der neuen Sofa- und Stuhlmodelle viel länger als geplant. So konnten wir mit Oliver Borongo-Heinze, den wir zufällig im Gang trafen, nur kurz reden, ihn während der Biofach zum Essen nach Unterkrumbach einladen und die geplante Reise nach Uganda, wo das von uns so geliebte Rindentuch hergestellt wird ankündigen. Am Stand von Ann Idstein, der erst kürzlich in der "Schöner Wohnen" gefeierten Herstellerin von Holzjalousien, Flächenvorhängen und raffinierten Fenstergestaltungen, müssen wir sie nach dem Treffen mit Oliver unbedingt wieder auf Aufnahme des Rindentuchs in ihr Stoffprogramm ansprechen.


Oskar Idstein steigt bei Mutter Ann ins Geschäft ein

Annidsteinsohnoskarute1000Wie alle Veranstaltungen besteht auch die Möbelmesse viel mehr aus Beziehungen zu Menschen und weniger aus Produkten. Klar beschäftigen wir uns mit dem raffinierten schallschluckenden FilzparaventUteannidsteinparavent, aber viel interessanter sind die Neuigkeiten, dass der 26-jährige Sohn (ihr kleiner, wie sie sagt-sieht aber nicht so aus. )  in die Firma einsteigt. Noch hat er den Blick von aussen und wird einige Jahre gemeinsam mit seiner Mutter viele Dinge behutsam verändern. Wir wünschten einen reibungslosen Generationswechsel wie im Business-Bilderbuch und setzten uns dabei auf eine neue Sitzidee des Stoff-, Teppich- und seit neuestem auch Kissenherstellers Kinnasand, der seit einigen Jahren der Stofflieferant von Ann Idstein ist und sich auf der Messe über die Auszeichnung "Best of the Best" freute. Besonders interessant fanden wir die Idee, den Teppich über eine Bank zu ziehen und mit vielen Kissen einen arabisch anmutenden, aber skandinavisch geprägten Sitzplatz zu gestalten.    Kinnasandkissenute1000

In den verbliebenen drei Stunden versuchten wir dann noch so gut es eben geht die restliche Zeit zu nutzen, um möglichst viele Eindrücke und Inspirationen mitzunehmen. Mit Erwin Berghammer, dem ehemaligen Chef des Massivholzmöbelherstellers Team 7, der in der Zwischenzeit auch ganz viel Tischlerplatte verwendet, tauschten wir früher immer unser Jahrbuch gegen seinen neuen Katalog, immer erstaunt, welche Parallelen sich mehr oder weniger zufällig ergaben. Und auch in diesem Jahr ist unsere Miele-Titan-Flagschiffküche aus Ahorn mit beschichteten Glasfronten dem neuen Team7 Modell aus Nussbaum - was sonst - nicht nur in der Verwendung von Glas verwandt. Und natürlich entdecken alle Hersteller die Eckbank wieder. Häufig mit Edelstahl und Lederpolster, aber auch die Holzvarianten fand man an vielen Stellen. Bei diesen Trends freuen wir uns immer, dass der Maßstab der Einzelanfertigung die Bedingungen des Raumes und die Wünsche des Kunden diktieren und nicht die Mode.Lapalmalemneuefarben1000

Im "Vorbeihuschen" entdeckten wir, dass es unsere Tresenhocker "Lem" jetzt auch in den Grundfarben gibt, ziemlich bunt, aber immerhin mehr Auswahl, als das bisherige Braun und Schwarz.

Kurz nach 18.00 Uhr erreichten wir gerade noch die Halle in der wir uns neugierig ein angeblich innovatives Bettsystem ansehen wollten, aber  schon alleine der Schaumstoffanteil und die nur schlecht an den Schläfer anpassbare Grundidee schied das Produkt als potentielle Konkurrenz zu Pro Natura aus. Die letzte Halle war direkt neben dem Parkplatz und um 22:30 saßen wir - den Horizont um ein Hörbuch während der Autofahrt erweitert -schon wieder bei Francesco vor dem verdienten Abendessen.

"Internationale Möbelmesse Köln: Katalogdesaster und Onlineversagen" Warum wir uns 2007 so geärgert haben

"Möbelmesse Köln - imm cologne - Möbelmacher treffen Möbelmacher" Bericht Möbelmesse 2006

"IMM-Die Möbelmesse Köln will besucht sein" Bericht über die Möbelmesse 2006

"Die Zeit als Wert" Bericht über die Möbelmesse von 2005

Unsere neue Essplatzseite 2006

Es kommen neue Sofas, die alten müssen weg: Sonderangebotsseite

27. Januar 07

Die Taz schreibt über Slow City und die Möbelmacher und verlinkt falsch

Leider ist der gedruckte Link und auch der online erreichbare falsch, weil er zu einem Kollegen führt, der die Ö-Domains über "eins und eins" reservieren ließ, während ich das bei Strato vegeblich versuchte. Zu den richtigen Möbelmachern kommt man leider nur mit oe: www.die-moebelmacher.de.

Tazartikelslowcity07
 

Über den Besuch von Edith Kresta in Hersbruck haben wir in dem Beitrag "Wenn zwei schwule Schreiner aus Köln die Möbelmacher gegründet hätten?" und   "Slow City Hersbruck und Slow Food Nürnberg in der Taz und im Bayerischen Rundfunk ..." berichtet, also verlinken wir einfach auf den schönen Artikel in der Taz namens  Heimat auf dem Teller   und auf unsere neuen geschichtsträchtigen Seiten auf der homepage über Slow City und Slow Food. Dort haben wir endlich mal alles zusammengefasst um bei Gesprächen nicht immer bei Adam und Eva anfangen zu müssen.

Durch besonderes Verhandlungsgeschick mit der Taz -Br_taz_intewrviewkche1000_1 Lizensgeberin Corninna Urbach, konnten wir als kleine Entschädigung für den falschen Link und die Tatsache, dass da auch niemand zu erreichen ist (außer eben jener Corinna) die offizielle Genehmigung für den Abdruck des Artikels vom 27.1.07 ergattern. Hier ist er:

www.taz.de

Heimat auf dem Teller

Aus der Slow-Food-Bewegung entstanden die Slow Cities. Hersbruck in der Fränkischen Alb gehört als erste Stadt Deutschlands dazu

AUS HERSBRUCK EDITH KRESTA

"Wenn Sie die Sau Kretzensia hier irgendwo in der Gegend sehen, dann kann es passieren, dass Sie sie womöglich ein paar Tage später in einem unserer gastronomischen Betriebe auf Ihrem Teller wiedersehen", erklärt Wolfgang Plattmeier lebensnah das regionale Direktvermarktungskonzept. Plattmeier ist SPD-Mitglied und seit zwanzig Jahren Bürgermeister von Hersbruck in der Fränkischen Alb - ein persönlicher Triumph in dieser CSU-Hochburg und dem Geburtsort von Günther Beckstein. Die Stadt mit den mittelalterlichen Fachwerkhäusern, an der alten Handelsroute zwischen Nürnberg und Prag gelegen, würde indes nicht weiter auffallen, wäre sie nicht 2001 erste deutsche "Città Slow" geworden.

Die Idee stammt aus Italien - dort gibt es bereits über 60 Städte, die das Label cittaslow tragen, das sich aus der Slow-Food-Bewegung entwickelt hat. Das Konzept von der langsamen Stadt - Plattmeier spricht lieber dynamisch von der lebenswerten Stadt - beschränkt sich nicht auf Lebensmittel aus der Region wie beispielsweise die Sau Kretzensia. Es geht um nachhaltige Entwicklung: um Umwelt, regionale Wirtschaftskreisläufe, die eigene Geschichte und den Erhalt charakteristischer Architektur. Es geht um "Städte, in denen man neugierig auf die Geschichte ist. Städte, die reich an Theatern, Plätzen, Veranstaltungen, Cafés und Restaurants sind. Städte mit unberührter Landschaft, wo man den Wechsel der Jahreszeiten und ihre unterschiedlichen Früchte erleben kann", steht im Manifest der Slow Cities.

Und da fügt sich das fränkische Hersbruck mit seiner traditionell kleinteiligen, mittelständischen Struktur gut ein. Die Preise in Hotels und Restaurants sind moderat, die Mittelgebirgslandschaft ist ideal zum Wandern und das Essen dank neuer Achtsamkeit nicht nur deftig, sondern auch gut. Das Label der langsamen Stadt ist Marketinginstrument für die Stadt, aber vor allem auch Anreiz zur Eigeninitiative.

Einige engagierte Gastwirte haben sich zu "Heimat auf'm Teller" zusammengeschlossen". Auf ihrer Speisekarte weisen sie alle Gerichte, die aus Produkten von Direktvermarktern bestehen, gesondert aus. Und damit der Nachwuchs auch weiß, dass Kartoffelknödel aus Kartoffeln vom Acker und nicht aus der Tüte kommen, können Miniköche zwischen neun und zwölf Jahren bei diesen Gastronomen erste Einblicke in das Handwerk gewinnen: Einmal im Monat, zwei Jahre lang erfahren Kinder aus der Umgebung alles über den Umgang mit Gemüse, von der Aussaat bis zur Verarbeitung in der Küche, aber auch mit den deftigen Fleischgerichten der Region. "Das kommt gut an. Wir haben uns auch angesehen, wie eine Sau verarbeitet wird, und anschließend die frischen Würste verkostet", erzählt Peter Bauer vom Hotel und Restaurant Bauer, der heute ein Beuschel vom heimischen Schwein auf der Karte hat. "Solche Aktionen schärfen den Blick für die Qualität", weiß er.

Der Trend geht zum Regionalen. Nicht nur in Hersbruck. In Zeiten von industriellem Designerfood, Gammelfleisch und globaler Ramschproduktion stehen der einheimische Käse, der Handwerker vor Ort oder auch die Vielfalt der Streuobstwiesen mit ihren verschiedenen Apfelsorten wieder für Qualität. Bereits drei weitere deutsche Städte haben sich der Slow-City-Bewegung angeschlossen: Überlingen am Bodensee, Waldkirch bei Freiburg und das fränkische Schwarzbruck. Der Agraringenieur Rainer Wölfel vom Naturschutzzentrum Wengleinpark gehört zu denjenigen, die die Regionalentwicklung um Hersbruck aktiv vorantreiben. "Der Schlüssel für die erfolgreiche Entwicklung vieler Regionen ist das eigene Selbstbewusstsein und das Wissen um die eigene Stärke", sagt er. "Dazu gehört die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Akteuren und dass man auf Gleichberechtigung Wert legt." 1998 hatte er mit anderen Aktiven die Idee zu einem regionalen Aktionstag, an dem Direktvermarkter, Handwerker und Künstler aus der Region zusammentreffen. Das Konzept schlug ein: Vergangenes Jahr kamen 90 Aussteller und 10.000 Besucher. "Meine Zielvorstellung ist", sagt Wölfel, "dass die Region hinter den Projekten steht, und dass sich vor allem im touristischen Bereich noch mehr Betriebe anschließen."

Wie der Gastwirt Peter Bauer, der den Umbau und die Neugestaltung seines Hotels in der Altstadt zumindest teilweise den Möbelmachern vor Ort überließ. Die Handwerker arbeiten ausschließlich mit Holz aus der Region. Gut verarbeitete Möbelstücke, modern im Design, individuell zugeschnitten. "Wir machen keine Möbel für Reiche", sagt der Mitgründer der Möbelmacher, Herwig Danzer, auf den hohen Preis angesprochen. "Wir machen Möbel für Leute, die Prioritäten setzen und Wert auf Qualität legen." 2006 erhielten die-möbelmacher.de den unter anderem von der taz ausgelobten Preis der Arbeit, der auch soziales Betriebsmanagement belohnt. Die Möbelmacher sind ein wichtiges Standbein der Regionalentwicklung, denn diese lebt vom Engagement einzelner Akteure. Sie sind mit sämtlichen namhaften Initiativen vor Ort vernetzt. Vom "Initiativkreis Holz aus der Frankenalb" über die "Altstadt Freunde Hersbruck" bis zum "Verein Dokumentationsstätte KZ Hersbruck".

Die Altstadt von Hersbruck ist schnell erkundet. Die meisten Fachwerkfassaden sind restauriert, auch dank eines Förderprogramms des bayerischen Staates: Für Fassadengestaltung gibt es öffentliche Zuschüsse. Es gibt ein Hirtenmuseum, das die Tradition der Hirten und ihrer dorfnahen Weideflächen, den Hutanger, beleuchtet; es gibt einen kleinen Markt, kleine Geschäfte, Cafés. Im Türmchen der noch erhaltenen Stadtmauer hat die Dokumentationsstelle KZ Hersbruck eine kleine Ausstellung eingerichtet. Eine alte Fotografie zeigt die Umrisse des einstigen Lagers. Tausende Menschen starben dort in wenigen Monaten aufgrund der harten Bedingungen. Es befremdet, dass dieses Gebiet heute Freizeitzentrum der Stadt mit Tennisplätzen und Thermalbad ist. Nur ein kleiner Gedenkstein erinnert dort an die Opfer. "Die Stadt tut sich schwer mit der Vergangenheitsbewältigung", sagt Peter Schön von der Dokumentationsstelle. "Da wird um jedes Täfelchen gekämpft. Auch um die Skulptur eines italienischen Künstlers. Aus dem vier Meter hohen Mahnmal soll nun ein unauffälligeres Kunstwerk werden." Bürgermeister Plattmeier pflichtet ihm bei: "Hersbruck war eine sehr folgsame Stadt. Das Thema muss erst noch verinnerlicht werden."

Hersbruck ist eine sehr deutsche Stadt. Auch mit ihrem Ökoengagement: Die Therme wird mit Hackschnitzeln aus den umliegende Wäldern beheizt. Und selbstverständlich erreicht man Hersbruck sanft mobil: Anreise im Viertelstundentakt mit der Bahn ab Nürnberg. Vor Ort kann man sich im öffentlichen Nahverkehr mit erdgasbetrieben Bussen weiterbewegen. Langsam, stetig, zukunftsträchtig.

Infos: Naturschutzzentrum Wengleinpark e. V., www.hutanger.de; Regional ist lecker: www.heimat-aufm-teller.de; Fremdenverkehrsamt Hersbruck: www.frankenalb.de; www.die-moebelmacher.de (korrigiert!); Citta-Slow-Verein der lebenswerten Städte: www.cittaslow.info

EDITH KRESTA ist taz-Redakteurin für Reise und Interkulturelles

taz Magazin Nr. 8186 vom 27.1.2007, Seite VII, 201 TAZ-Bericht EDITH KRESTA

  © Contrapress media GmbH
  Vervielfältigung nur mit Genehmigung des taz-Verlags



 

26. Januar 07

Slow City Hersbruck und die Möbelmacher im Dossier der "Die Zeit"

Artikel im Pegnitztal

Gunther_1 Christian Schüle meldete sich telefonisch bei der Hersbrucker Tourist Info Chefin Petra Hofmann für zwei Tage an. Schüle ist Redakteur des Zeit Dossiers, schreibt Titelgeschichten für "Geo" und arbeitet auch sonst als Journalist auf höchstem Niveau. Er recherchierte für ein Zeit-Dossier mit dem Titel "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" und wählte das Hersbrucker Land als Heimat von Slow City für zwei von acht Etappen. Neben der Stadt selbst interessierte er sich auch für die Initiatoren von Slow City und ob sich in einer Schreinerei ein anderes Gefühl für die Zeit entwickeln kann, als in einem anderen Handwerksbetrieb. Über die Möbelmacher aus Unterkrumbach, schrieb er in seinem Dossier später:

"Aber wer eine McDonald’s-Filiale mit dem Hinweis ablehnt, Fast Food gehe vielleicht schneller, sei jedoch verlorene Zeit, da Harmonie, innere Ruhe und seelische Zufriedenheit beim Essen verlustig gingen (was schließlich einen erheblichen Aufwand an kontemplativem Ausgleich verlange), der muss geradezu stolz sein auf Bürger wie den international erfolgreichen Möbelmacher herwig Danzer. Der arbeitet in der immer hektischer auf Just-in-Time-Produktion sich abrichtenden Hausbaubranche gezielt mit dem Faktor Entschleunigung.

Für seine Massivholzküchen kauft Danzer ausschließlich Kiefern und Lärchen von der Forstbetriebsgemeinschaft aus dem heimatlichen Wald vier Kilometer entfernt. Eingekauft wird nur im Winter, wenn der Frost das Holz getrocknet hat. Seine Säger brauchen fürs Sägen mindestens drei Wochen Zeit, seine zinsfressende Lagerhaltung bringt jeden Steuerberater zur Verzweiflung, weil das Holz so lange Platz belegt, bis es eben gebraucht wird. Das Ölen, Trocknen und Wiederölen der Platten mit Naturharz schließlich erfordert viermal so viel Zeit, wie wenn man es wie üblich spritzte. »Unsere Kunden schätzen den hohen Aufwand, zahlen mehr und warten länger, fahren dafür aber keine teuren Autos.« Der Möbelmacher nennt das »Wertverlagerung«. Erst wer Zeit als solche wahrnimmt, erkennt ihren wahren Wert."

Obwohl Danzer bei den Gesprächen eigentlich die Slow City Historie aufrollen wollte und die Möbelmacher für Küchen nur Harthölzer und weder Kiefer noch Lärche verwenden, kam der Zeitredakteur immer wieder auf das außergewöhnliche Zeitgefühl bei den Möbelmachern, das ihnen selbst eigentlich erst nach der Diskussion deutlich wurde. Das Einkaufen des Holzes im Wald, das Sägen auf dem eigenen Gelände , das Stapeln und jahrelange Warten sind ein Beleg dafür, aber auch die Zeit, die in die gemeinsame Planung von Küchen gesteckt wird. Dazu gehört nicht nur das mehrfache gemeinsame Test-Kochen, sondern auch die vielen Sonderschränke, die bei einzeln angefertigten Massivholzküchen aus Kundenwünschen und individuellen Raumlösungen entstehen. 

Am gleichen Abend noch luden die Möbelmacher Christian Schüle für den 17. August 2007 nach Unterkrumbach ein, um dort aus seinem aktuellen Buch "Deutschlandvermessung" zu lesen und gemeinsam mit dem Publikum den Zusammehang mit der Slow City Philosophie zu diskutieren. Die lange Zeit bis dahin, bietet genug Gelegenheiten, die Veranstaltung sorgfältig vorzubereiten. So hat sich bereits Roland Zimmermann vom Bayerischen Rundfunk als Moderator zur Verfügung gestellt, die Buchhandlung Lösch übernimmt die Organisation mit dem Verlag und im Nachhaltigkeitsweblog der Möbelmacher, soll das Buch schon im Vorfeld zu der Auseinandersetzung mit der Zeit anregen.

Der Artikel im Zeitdossier ist nachzulesen im Nachhaltigkeitsweblog der Möbelmacher am 30.Dezember 06 unter www.die-moebelmacher.de/weblog.

Bildunterschrift: Möbelmacher Geschäftsführer Gunther Münzenberg prüft den Feuchtigkeitsgehalt der heimischen Buchen. Erst wenn die Hölzer bei der Außenlagerung die richtige Feuchtigkeit erreicht haben, kommen sie in die Trockenkammer und werden danach zu edlen Möbeln und Küchen aus Unterkrumbach verarbeitet. Foto:Thomas Geiger

+++++++++++++++++++++++

Der Zeit-Artikel in ganzer Länge

Weblogbeitrag über Zeitdossier mit Link zum Dossier

25. Januar 07

Stummfilm-Musiktage in Erlangen mit dem Ensemble Kontraste, Miller the Killer und Interzone Perceptile am Samstag

Rosenkavalierposterentwurf_07jpg Immer erst danach erfahren wir von sooo vielen Menschen, die das auch sooo gerne gesehen und gehört hätten. Die genialen Stummfilm-Musiktage in Erlangen sind am Samstag, deswegen jetzt schon im Vorfeld die Einladung für den  27. Januar 2007. Pat und Patachon an der Nordsee würde ich so gerne mal wieder sehen (habe aber Termine mit Kunden), den Rosenkavalier begleitet das Ensemble Kontraste und der Untergang des Hauses Usher wird sicher gruselig.
Alle wichtigen Infos und Karten auf der homepage stummfilmmusiktage.de

Hintergrunderklärung was die Möbelmacher mit dem Ensemble Kontraste zu tun haben.

24. Januar 07

Winterimpressionen

Wintergelnde1000Unterkrumbacher Gelände während der Auflösung einiger Frühnebelfelder und die Pegnitzwiesen vor Reichenschwand (zum  Vergrößern draufklicken). Reichenschwandschnee1000_1

Reichenschwand08_1000

23. Januar 07

Deutsch-Jori - Jori-Deutsch: Wettspielurne für iPod + Sound-dock

von Nina Schoproni

Uteolafkubolo1000 Dass es als Jori Partner nicht immer ganz einfach ist, weiß glaub ich jeder Händler der ab und zu mit den Jungs und Mädels des Belgischen Sofaherstellers zu tun hat. Aber wenn Jori seine Übersetzer losschickt um neue Wortkreationen auf uns loszulassen sorgt das bei herwig, Ute und mir immer wieder für viel Gelächter. Das beste Beispiel hierfür sind das Relaxgewinnspiel und der Newsletter der zwei bis drei mal im Jahr erscheint. Aktuell feiert der Relaxsessel seinen 35-sten Geburtstag und Jori verlost am Ende des Jahres bei jedem Händler einen iPod + Sound-Dock.Joriwettspiel Wenn Sie mitspielen möchten, müssen Sie bei uns in Unterkrumbach auf den Teilnahmekarten nur folgenden Satz ergänzen: "Ich erlebe meinen ultimativen Relaxmoment, wenn..."
Diese Teilnahmekarten werfen Sie dann bitte komplett ausgefüllt bis 31.12.2007 in unsere Teilnahme-Box.

WettspielkarteAuf den Jori Teilnahmeformularen, die uns übrigens als "Wettspielformulare" mit "Wettspielurne" geliefert wurden, kann man folgendes lesen:

"Die Frage ist ganz leicht. Ergänzen Sie den folgenden Satz: Ich erlebe meinen ultimativen Relaxmoment, wenn...
Die Einsendungen werden von einer JORI Jury berwertet. Für den originellsten Text vergeben wir einen iPod + Bose SoundDock, die letzte technologische Glanzleistung im Audiobereich. So können Sie sich auf noch eine andere Weise erholen: schön eindämmern in einem Originals Relaxsessel, während Sie eine optimale Tonqualität genießen. ... Deponieren Sie dieses Formular vor dem 31.12.07 in die Wettbewerbsurne bei Ihrem Originals-Händler."

Uterelaxolafwolfgang1000_1Über die Neue Homepage kann man folgendes lesen:

"Im vergangen Jahr haben wir unsere Website gründlich erneuert. Um den Verbrauchern die Suche einer spezifischen Marke mit den dazugehörigen Modellen und Informationen zu erleichtern, wurden die Struktur und das Layout tiefgreifend geändert. ... Neu ist auch das Sinnbild, das den Kernwert von Jori & Ihren Marken auf eine kreative Weise darstellt, nämlich den ultimativen Sitzkomfort, wobei man beim Liegen/Relaxen in einem JORI Sitzmöbel zur Ruhe kommt. ...Profitieren Sie mit vom starken Anstieg unserer Besucherzahlen & sehen Sie einen Link von Ihrer Website zu der unseren vor. Wir sehen dann unsererseits gern einen Link vor."

Gottseidank sind die Jori Polstermöbel besser, als deren Übersetzer, deren Bildsprache haben wir  ja im Beitrag "Jori wirbt geschmacklos" schon ausgiebig diskutiert.

Die Sonderseite für die JoriJubiläumsaktion.

Die Fotosession zum Jubiläumssessel Estilo mit Nina Webse Schoproni

Zu unseren Jori-Ausstellungs-Schnäppchen:
http://www.die-moebelmacher.de/startseite/produkte/sonderangebote/handel.html

Zu unseren Möbelschnäppchen:
http://www.die-moebelmacher.de/startseite/produkte/sonderangebote/moebel0.html

Zu unserer Ausstellung:
http://www.die-moebelmacher.de/startseite/ausstellung1/ausstellung0.html

Zur Jori Homepage:
www.jori.com

22. Januar 07

Slow City Hersbruck und Slow Food Nürnberg in der Taz und im Bayerischen Rundfunk und endlich auf unserer homepage

12_stoiber_und_rainer_2 Auf unserer alten homepage gab es mal unter die-moebelmacher.de/slow ein Sammelsurium an Bildern Links und Chaos SlowFoodCity, das sich in den letzten 10 Jahren angesammelt hat. Da ich ständig Presseanfragen bekam, denen ich das Dickicht lichten sollte haben wir jetzt eine Kurzfassung der Infos für

Slow Food Nürnberg

und eine für die Slow City Hersbruck

zusammgestellt und dabei lustige Fotos mit Dr. Edmund Stoiber und seinem halben Kabinett vom Cittaslow Besuch entdeckt.
Auf dem großen wollte Rainer Wölfel Stoiber schon 2001 erklären, wie man alles richtig macht.
Wer lieber das Chaos im Original hat, findet unsere alte homepage sicher noch eine paar Monate unter die-moebelmacher.com, dort funktionieren alle alten Direktlinks einfach durch die Änderung von .de auf .com . Zum Beispiel www.die-moebelmacher.com/slow


Aropos Slow City und Möbelmacher:

Sendetermin einer Sendung über Corporate Social Responsibility auf Bayern 2 von Nikolaus Nützel: Dienstag, 6.Februar - mutmaßlich gegen 10.30

Der Slow City-Taz-Artikel erscheint sicher am Samstag, den 27.1. im taz Magazin

Hannelore Fisgus machte im letzten Jahr einen Radiobeitrag über Slow City, den man hier lesen und anhören kann.

Schöner Artikel über die Zeit und Slow City und Möbelmacher im Zeit Dossier von Christian Schüle.

15. Januar 07

Internationale Möbelmesse Köln: Katalogdesaster und Onlineversagen

Utejorionglove Die IMM Köln oder die IMM-Cologne, wie sie sich international nennt, ist für alle Möbler ein Pflichttermin, an dem wir zum Beispiel an einem Tag ca. 20 Hersteller mit denen wir zusammenarbeiten besuchen müssen (Jori, Strässle, Jan Kurz, Mai, Pro Natura, Hainke, Potocco, Lapalma und so weiter und so weiter) und bei rund hundert regelmäßig verbeischauen, um zu wissen, was die so machen (Team 7, Stokke, Hüsler, Wasa usw., usw.).  Leider wurde in diesem Jahr die so wichtige Vorbereitung unmöglich gemacht, denn der Katalog kommt aus nicht erklärten Gründen erst am ersten Messetag raus und darf dann an der Kasse abgeholt werden. Wenn ich aber dort bin, kann ich schlecht ein paar Stunden die Vorbereitung einschieben, denn an diesem Tag muss ich von 9 bis 18:00 Uhr die Messe besuchen und davor und danach noch viele Stunden autofahren.

Die einzige Alternative war für uns also das Internet, natürlich in der Hoffnung die rausgesuchten Betriebe abspeichern zu können und dann im nächsten Jahr auf diese Arbeit wieder zurückgreifen zu können. Jetzt kann man zwar das Ergebnis der Suche als pdf-Datei abspeichern, nur ist das sinnlos, weil ich da nichts ergänzen kann, und sie erst recht nicht im nächsten Jahr wiederverwenden kann, um die gleichen Betriebe schon mal automatisch einzutragen zu lassen. 

Dabei wäre es so einfach mit einem Login für den der´s haben will, die Favoriten zu speichern, es darf wirklich nicht wahr sein. Jetzt haben wir uns den Hallenplan auf Papier ausgedruckt und mit Kugelschreiber die zu besuchenden Betriebe eingekringelt. Die Hoffnung, dass der IMM-Messe-Katalog doch wie in den Jahren zuvor doch früher kommt, haben wir in der Zwischenzeit begraben, wir bekommen ihn an der Kasse (für 22 Euro!) und werden ihn danach nie mehr in die Hand nehmen. Kann denn keiner der Webspezialisten den Jungs mal das Laufen im Web beibringen? Oder kennt jemand gute Beispiele, die wir ihnen zeigen könnten? 

Auf dem Foto zeigt Ute Danzer dem Jori Inhaber Juan Jorion (jetzt raten Sie mal, wie die auf den Firmennamen kamen) wie einfach die neue Armlehne mit einer Hand zu bedienen ist.

Beitrag über die Möbelmesse 2006

14. Januar 07

Wenn zwei schwule Schreiner aus Köln die Möbelmacher gegründet hätten? Interviews über Slow City und CSR für BR und die Taz

Br_taz_gruppedrauen1000 Zwei Interviews in  Folge werfen ganz neue Fragen auf. Nikolaus Nützel vom Bayerischen Rundfunk besuchte uns für einen Beitrag in Bayern Zwei über unternehmerische soziale Verantwortung (Corporate Social Responsibility, CSR) am Beispiel Faber Castell, Hess-Natur und Möbelmacher. Durch Internet und unsere Jahrbücher gut vorbereitet machen wir die "normale" Führungsrunde immer mit dem Mikrofon am alten aber krisensicheren Sony Kasettenrecorder (Br_taz_nikolaussideboardAuf dem Bild mit dem Sideboard nimmr er übrigens gerade das fast lautlose Schließen der Schublade auf, aber aussehen tut es, wie wenn er das Möbel was gefragt hätte und auf Antwort wartet - draufklicken vergrößert). Nikolausgunther1000 Nach den Aufnahmen mit den Mitarbeitern und meinem Kompagnon Gunther beim Kaffeetrinken im Freien(!) diskutieren wir noch die klassischen Nachhaltigkeitsthemen (keine Angst, heute bleiben die Blogleser mal davon verschont), da kommt schon unsere Slow City Tourist Info Chefin Petra Hofmann mit der Taz-Redakteurin Edith Kresta, die sich aufgrund des Zeitartikels von Christan Schüle für die Slow City Hersbruck interessiert. Bei frischen Kartoffelchips vom Tepan Yaki und Fraenzi, dem Frankensecco vom fürstlich Castell-schen Domänenamt (hier nochmal der Dank an Erich Weichlein, dessen köstliche Gewürzmischung für die Consumenta-Entenbrüste die Chips veredelt, solange ich nicht zuviel davon erwische) kommen Fragen auf, über die ich selbst im Leben noch nicht nachgedacht habe.

"Wären die Möbelmacher auch was sie sind, wenn sie von zwei schwulen Schreinern aus Köln gegründet worden wären?"
"Graf von Faber Castell zählt zu den hundert reichsten Menschen Deutschlands. Macht Nachhaltigkeit reich?"

Die Frage nach Reichtum lässt sich ja noch umschiffen: Reich an Erfahrung, reich an Lebensqualität durch einen Arbeitsplatz und Wohnort in Unterkrumbach, reich an regionalem Holz, an Freude an der Arbeit und außerdem mussten wir noch niemand entlassen, können unser Gelände und unsere (CNC-)Maschinen abzahlen und zahlen unseren Mitarbeitern und uns etwas höhere Gehälter als die Durchschnittsschreinerei. Mehr Umsatz wäre sicher wünschenswert, aber die Reichtumstabelle ist auch weiterhin vor unseren Namen ziemlich sicher, auch wenn mein Kompagnon Münzenberg heißt - nomen ist nicht immer omen. Aber im Gegensatz zur Familie Faber-Castell haben wir unsere Arbeit erst vor 18 Jahren mit 17 000 Mark Eigenkapital begonnen, wir haben also noch ein paar Hundert Jahre Zeit.

Br_taz_intewrviewkche1000Auf die schwulen Kölner Schreiner kamen wir nur, weil ein von zwei gleichberechtigten Kompagnons geführter Betrieb im 19. Jahr eher selten ist und weil auch die Ehen der Gesellschafter rein statistisch schon überfällig wären. Hat die Akzeptanz in der Hersbrucker Alb damit zu tun, dass herwig am Gymnasium schon Schülersprecher war und die 18-Jährige Tochter sich die Schauergeschichten der Lehrer über ihren Vater anhören muss? Hätten sich die Zugereisten mit hochwertiger Arbeit und regionalem Engagement das gleiche Vertrauen erarbeiten können?

Br_taz_nikolauspascual Keine Ahnung, kann schon sein, äh weiß nicht? Ich halte die Wahrscheinlichkeit für gering, denn die Möbelmacher sind abgesehen von den engagierten Mitarbeitern vor allem ein Ergebnis von zwei Familien. Und das sind eben doppelt so viele Menschen, mit den beiden Töchtern sogar drei mal so viele wie das schwule Pärchen. Die Möbelmacher wurden 1988 durch das zwölf bis 15-stündige Freistellen der Männer ermöglicht und durch Familien, die emotionale und Motivationstankstelle gleichzeitig sind. Mal ganz abgesehen davon, dass Ute seit 1997 auch aktiv an der Gestaltung beteiligt ist und viele geschmackliche Dinge wie das regionale Musterhaus und die komplette Ausstellung managed und das beide Frauen als Sportlehrerinnen und Rückenschulleiterinnen die Basis für die Auszeichnung "Ergonomie-Kompetenzzentrum für das Nürnberger Land" bilden. Die korrekte Frage müsste also eher eher heißen: "Hätten zwei schwule Pärchen aus Köln die Möbelmacher machen können. Antwort wie schon einen Absatz weiter oben: "Keine Ahnung."

Leider musste Nikolaus weiter zur fränkischen Verwandschaft, Edith, Erika und ich mussten im Namen von Slow Cirty bei Anita und Hans Peter Eberhard sauere Zipfel (mit viel Zweibeln sauer gargezogene fränkische Bratwürste) essen und Hersbrucker Bier trinken und auch noch einen fränkischen Rotwein namens Domina. Edith hat schon einen Reiseführer (über Djerba) geschrieben und beschäftigt sich ständig mit neuen und nachhaltigen Strategien im sanften Tourismus, (wo wir auch eine Parallele zu den Naturfreunden entdeckten, für die herwig  Danzer  als Kajaklehrwart Sportfreizeiten für Jugendliche mitorganisierte, die erst Jahre später als Vorbild für den neu geprägten Begriff  des "sanfter Tourismus" dienten). 
Nikolaussony600Diese Gemeinsamkeiten sind wohl keine Zufälle, denn idealerweise interessiert sich ein Journalist dann für ein Thema, wenn er dort auch kompetent ist.

So müsste ich jetzt in klassischer Unternehmerjammermanier eigentlich bedauern, dass ich von 14:30 bis rund 22:00 Uhr mit Pressearbeit beschäftigt war, aber das ist Quatsch: ganz davon abgesehen nette Menschen kennengelernt zu haben, was Gutes gegessen und getrunken zu haben, habe ich eine Reihe neuer Denkanstöße erhalten. Für Slow City, für die Möbelmacher und vor allem für schwule Schreinerpärchen.

Übrigens hat auch Nikolaus Nützel einen Reiseführer geschrieben und in kürze kommt ein interessantes germanistisches Jugendbuch raus und eine Erklärung der Gesundheitsreform bei dtv (kann jetzt schon bestellt werden, aber am besten in Ihrer Buchhandlung).

Sendetermin auf Bayern 2:  Dienstag, 6.Februar - mutmaßlich gegen 10.30

Der Slow City-Taz-Artikel erscheint vermutlich am Samstag, den 27.1. im taz Magazin

Zur Nachhaltigkeitsseite der Möbelmacher

13. Januar 07

Gabriele Pauli und die Angst in der Ausgabe Nr. 3 der Zeit von Patrik Schwarz

Gabrielepaulirottnerhubert1_1Den ganz vielen Gabriele - Pauli - Such - Besuchern unseres an sich nur der Nachhaltigkeit, weniger der Politik gewidmeten Weblogs, empfehlen wir den alles zusammenfassenden Artikel von Patrik Schwarz aus der Zeit Nr. 3.
Als Bildunterschrift wählte Schwarz den Satz "Früher riefen solche Frauen Hexenjäger auf den Plan," wobei das "früher"  vor allem deshalb weit gefehlt ist, weil der erste Kommentar, den ich aus unserem Weblog entfernen musste (mit Nachricht an den Autor) das Wort "Hexe" verwendete.

Patrik Schwarz schiebt Paulo Coelho noch folgende Zeilen scherzhaft in die Schuhe:

Als Edmund Stoiber Bundespräsident werden konnte, ist er davongelaufen.
Als Edmund Stoiber EU-Kommissionspräsident werden konnte, ist er davongelaufen.
Als Edmund Stoiber Superminister werden konnte, ist er davongelaufen.
Nur jetzt, wo er einfach bloß gehen müsste, da kann Edmund Stoiber plötzlich nicht mehr laufen.

Und natürlich empfehlen wir auch unseren eigenen Beitrag über Ihre Auftritte bei der Grünen Lust "Gabriele Pauli und die Verlegenheit der Männer", für den sie sich persönlich per email bei uns bedankt hat. Wir wünschen ihr auch weiterhin viel Kraft und Erfolg, wie immer der auch aussehen mag.

Eine andere Empfehlung eines Zeitartikels, "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit" von Christian Schüle nicht zuletzt über Slow City Hersbruck und die Möbelmacher findet man hier im Nachhaltigkeitsweblog.
 

11. Januar 07

Essplätze und Massivholzküchen aus dem Jahr 2006 endlich auf der homepage aktualisiert

Essplatznicoleobert_1 Viele Besucher unserer "offiziellen" Homepage wundern sich ein wenig über die Darstellung von Einrichtungsbeispielen, die nach den Jahren der Einrichtungs-Entstehung geordnet sind. Dabei ist das aus zwei Gründen ganz leicht zu erklären:

Essplatzagethencarina 1. Wir frönen der Einzelanfertigung und haben keinen Katalog mit Küchen- oder Tischmodellen. Wir zeigen einfach nur Beispiele der Küchen, Schlafzimmer oder Badezimmer unserer Kunden. Weniger in der Absicht ganau das nochmal zu verkaufen, sondern eher um zu inspirieren und im Anschluss das für den Kunden passende zu entwerfen.

Kalender2007titel_12. Die Fotos entstehen für unser Jahrbuch, den Möbelmacherkalender, der 2007 das elfte Mal an 5000 Kunden verschickt wurde und in einer Auflage von 6000 Stück gedruckt wird. Klar, dass das Einstellen der neuesten Bilder, den erklärenden Texten oder von Kundenkommentaren dann nach dem Erscheinen des Kalenders passiert und auch klar, dass man damit nicht die Küchenhauptseite neu gestaltet, sondern einfach eine neue Seite Küchenbeispiele 2006 anhängt.

Kochkurselfiejutta Die Sonderseite über Küchen 2006 und Essplätze 2006 steht jetzt endlich im Netz, in den nächsten Wochen sollen alle anderen Bereiche folgen. Vielleicht sind in diesr Zeit die Blogbeiträge nicht ganz so häufig wie sonst, aber dafür kann man sich unter zuletzt aktualisiert ganz leicht anzeigen lassen, welche Seiten und Beiträge auf der Homepage dazukamen, bzw. aktualisiert wurden.

LautenschlagermaEs gibt auch eine Sonderseite über die Porta-Palline Buchen Küche von Manfred Lautenschlager mit interessanten Texten aus dem Emailverkehr (letztes Foto) wozu wir auch einen Blogeintrag hatten.

Auf der Seite  "Vom Baum zu Tisch"   zeigen wir wie ein Tisch entsteht.

Im Moment sammeln wir noch die Fragebögen, auf denen unsere Kunden die schönsten Fotos, besten Artikel und auch das Gegenteil auswerten können. Das geht aber alles auch per Internet und zwar auf der Kalenderseite.

05. Januar 07

Die Baumhotel - Kategorien

von Elke Hennemann

Alle Artikel über das Baumhotelprojekt der Hotelfachschule Pegnitz sind hier zu finden.


Jedes unserer Baumhäuser steht eigenständig auf Stelzen in 2,5 Meter Höhe. Sie sind von der Rezeption aus über Stege oder vom Boden aus über eine Treppe zu erreichen.

Der Standard in jedem einzelnen Baumhaus entspricht der Ausstattung eines Hotelzimmers in der gewöhnlichen Sternekategorie und vielleicht auch etwas mehr.

Dennoch sind die Häuser der jeweiligen Kategorie nicht eintönig und identisch. Jedes haus wurde individuell auf die verschiedenen Bedürfnisse unserer Gäste ausgerichtet.

Dazu gehören Fußbodenheizung, Fernseher und ISDN – Anschluss als herkömmliche technische Standards.

Für Leib und Seele sorgen wir mit unseren leckeren Früchten aus der Region, den persönlichen Überraschungen für unsere Gäste und den täglich frischen Blumen aus Feld und Wiese.

Die einzelnen Kategorien sind unterteilt in Birken-, Linden-, und Elsbeerenwald.

Zur besseren Orientierung erhält jedes Haus seine eigene Hausnummer.

In allen Gebäuden des Baumhotels herrscht striktes Rauchverbot. Wer dennoch nicht auf den blauen Dunst verzichten kann hat an der Feuerstelle die Möglichkeit dazu.

Im Birkenwald Nummer 1 –4

Die Birke ist ein unscheinbarer Baum voller unentdeckter Schönheit. Sie spiegelt die bescheidene Eleganz des Birkenwaldes wieder.

Die Birkenhäuser sind einstöckig. Im Wohn- und Bild_045_1

Schlafbereich befindet sich eine schlichte aber

dennoch gemütliche Holzbank mit großem Tisch.

Gegenüber stehen

zwei Stockbetten mit Platz für vier Personen.

Das Badezimmer ist mit Toilette und Waschschüssel

ausgestattet. Inmitten des Birkenwaldes befindet

sich das Duschgebäude zentral am Boden.

Im Lindenwald Nummer 1-9

Die Linde ist eine der häufigsten Baumarten in Deutschland, dennoch spiegelt sie eine schlichte Eleganz wieder. Dies sind die Eigenschaften, die auch unsere Mittelklassehäuser aufweisen.

Die Lindenhäuser sind zweistöckige Gebäude in deren Wohnbereich sich eine gepolsterte Sitzbank mit großem Tisch befindet. Das Badezimmer ist mit einer geräumigen Dusche, Waschtisch und Toilette ausgestattet. Genau wie im Birkenwald bietet diese Kategorie Platz für vier Personen. Über die Wendeltreppe gelangt man in den ersten Stock. Dort unterscheiden wir zwei verschiedene Raumaufteilungen. Die eine Variante bietet einen großen, offenen Schlafbereich, zum Beispiel für Familien mit Kindern. In der anderen Version gibt es zwei getrennte Räumlichkeiten.

Bild_041

Bild_040_1  Bild_043

I

Im Elsbeerenwald Nummer 1 – 4

Die Elsbeere ist einer der wertvollsten, edelsten und seltensten Baumarten in Deutschland. Wir verbinden mit diesen Eigenschaften unsere Luxuskategorien und haben sie deshalb danach benannt.

Die Elsbeerenhäuser sind ein- und zweistöckige Gebäude, die über einen geräumigen Wohnbereich mit gemütlichem Sofa, Fernsehsessel und Flachbildschirm verfügen. In den einstöckigen Häusern befindet sich das Schlafzimmer direkt nebenan, während man dieses in den zweistöckigen Häusern über eine Wendeltreppe erreicht. Im Bad kann man den Luxus einer Holzbadewanne sowie einer geräumigen Dusche genießen. Die Elsbeerenhäuser bieten Platz für zwei Personen.

Bild_039_1 Dsc00798 Dsc00769

03. Januar 07

"Geklont" von Stefan Pürner als "Buch des Jahres" bei Gemanbeat ausgezeichnet

Klone Wir habens ja gewusst. Thomas Geiger vom Photopoolblog hat Stefans Buch "Geklont" bei uns erstmals vorgestellt, seitdem sind noch eine ganze Reihe von Beiträgen zu allem geklonten von und mit und trotz unseres Schulfreunds Stefan Pürner erschienen und im August hat er bei uns eine geniale Lesung mit passender musikalischer Begleitung vom Janis Joplin Klon Blue Mama abgeliefert. Thomas Geiger hat dabei tolle Bilder gemacht.

Also so ne schöne Veranstaltung, da erinnert ma sich fei gern dran. Auch wenn wir das Bier und Saps bezahlt haben, von dem wir eigentlich dachten, dass es die Lammsbräu ausgibt, aber das war unsere eigenes Kommunikationsproblem. Jedenfalls ist er jetzt von Germanbeat ausgezeichnet der Stefan und dazu gratulieren wir herzlich und wünschen dem Buch noch ganz viele Leser.

Die nächste Lesung, ebenfalls am Abend vor dem Eröffnungskonzert des Gitarrenfestivals, planen wir mit Christian Schüle, der gerade in der Zeit ein Dossier über die Zeit veröffentlicht hat (wo auch die Slow City Hersbruck und die Möbelmacher drin vorkommen) am 17. August 2007. Bitte jetzt schon vormerken und unbedingt sein Buch "Deutschlandvermessung" lesen. Am besten den Möbelmachernewsletter abonnieren, dann verpasst man keine wichtigen Veranstaltungen.